Zeitung Heute : Die richtigen Fragen stellen

Eine Checkliste hilft beim Aussortieren der Job-Offerten

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PINNBRETT

Alles zum Thema Teilzeit . Einen Gehaltsrechner zum Ausrechnen der persönlichen Altersteilzeit oder Teilzeit bietet das Portal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) an. Darüber hinaus werden auch Antworten auf Fragen zu Elternzeit, zu Arbeitszeitmodellen und rechtliche Grundlagen des Teilzeit und Befristungsgesetzes angeboten. In einem Teilzeit-Forum können sich User rund um das Thema austauschen und gegenseitig unterstützen. Mehr Information dazu: http://www.bmwi.de/Navigation/Beruf-und-Karriere/teilzeit.html.

Networking für Changemanager. „Veränderungskünstler“ aus allen Branchen ansprechen will die Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft (www.die-akademie.de, 0 75 41 / 37 49 54 mit einem „Business Afternoon“ am 21. April zum Thema „Zur Motivation (ver-)führen“. Changemanager berichten in der „BMW Group EarthLounge“ auf dem Gelände des Münchner Olympiaparks von ihren Erfahrungen und diskutieren ihre „Lust- und Frusterlebnisse“.

Seminar zum Vorsteuerabzug. Ab 1. Juli gilt die EU-Rechnungsrichtlinie zur Ausweisung der Vorsteuern. Wer sich nicht an diese neuen, strengeren Rechnungsanforderungen hält, wird der Vorsteuerabzug versagt. Die Haufe-Akademie (www.haufe-akademie.de/index.asp?bnr=82.48, 07 61/ 470 82 28) veranstaltet am 3. Mai in Berlin eine Tagung „Stichtag 01.07.2004 – Neues zu Vorsteuerabzug und Rechnungen“. Steuer- und Finanzexperten vermitteln anhand konkreter Praxisfälle, wie die versteckten Tücken der neuen EU-rechtlichen Anforderungen zu umgehen sind. Weitere Termine auch in Köln, Hamburg und Süddeutschland.

Personalexperten auf Zeit. Interimsmanager haben sich lange auf Krisenmanagement, Restrukturierung und Controlling beschränkt, jetzt entdecken sie das Personalwesen – vor allem im Mittelstand. Hier können sich Firmenchefs eine eigene Stelle für Personalentwicklung oft nicht leisten. „Auf dem Weg zum Interim Management“ heißt eine Podiumsdiskussion am 23. April in Starnberg. Mehr Infos unter 08151 / 99 80 35 und www.zetesis.de. rch

Sich in die Position des anderen hineinzuversetzen, lohnt sich in vielen Situationen – bei einer Bewerbung auf ein Stellenangebot im Kleinanzeigenformat ganz besonders.

Was will ein Arbeitgeber, der nur wenige Schlüsselbegriffe zur Beschreibung einer Tätigkeit verwendet? Wahrscheinlich Geld für eine große Anzeige sparen. Vielleicht aber braucht er tatsächlich nur wenige Worte, um eine ausreichend große Zahl von Kandidaten anzusprechen. Das kann der Fall sein, wenn Jobs bei Ämtern und Behörden zu vergeben sind. Die sind begehrt und wer die Spielregeln nicht beherrscht, also die Voraussetzungen für den Einstieg in den öffentlichen Dienst nicht kennt, kommt schon vom Grundsatz her eigentlich nicht in Frage. Zusatzinfos, etwa über die Höhe der Vergütung, kann man sich – dem Internet sei Dank – jederzeit besorgen.

In den allermeisten Fällen aber ist der einfachste und schnellste Weg, an genaue Infos über den ausgeschriebenen Job zu kommen, auch der beste: ein Anruf direkt beim potenziellen Arbeitgeber. Dass dieser kaum erfreut sein dürfte, wenn sich ein Bewerber seine Fragen erst am Telefon zurechtlegt, steht außer Zweifel. Deshalb ist ein vorbereiterer Fragebogen höflich wie sinnvoll. Und welche Art Checkliste könnte besser sein, als eine, die Personalberater im Auftrag von Arbeitgebern beim Headhunting verwenden? Professor Arnulf Weuster und Gabi Hils von der FH Offenburg haben auf Basis einer schriftlichen Unternehmensbefragung eine Statistik der Themen zusammengestellt, für die sich Headhunter interessieren (siehe Grafik). Wer sich als Bewerber an dieser Liste orientiert, verhindert eins auf jeden Fall: einem Blender oder gar Abzocker auf den Leim zu gehen. rch

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