Zeitung Heute : Die Schulterschlinge des Kaisers

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Das Halbfinale 1970, Deutschland gegen Italien. In der 65. Minute taucht Franz Beckenbauer vor Torwart Albertosi auf. „Ich hole zum Schuss aus, und in diesem Moment wird mir schwarz vor Augen.“ Eisenfuß Cera hat ihn umgemäht, die Großchance ist vereitelt und des Kaisers Schulter ausgerenkt. Da nicht mehr gewechselt werden kann, spielt er mit fixiertem Gelenk weiter und wird zum Helden jenes Jahrhundertspiels, das am Ende 3:4 verloren geht. Der „Evening Standard“ schreibt: „Er verließ das Feld wie ein besiegter, aber stolzer Offizier.“

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