Zeitung Heute : Die Seh-Hilfe

Oliver Kahn muss seine Augen schonen. Damit ist er nicht allein. Dabei ist Entspannung so einfach: Sieben Übungen in jeweils zwei Schritten. Der Mann mit den „Tatort“-Augen macht sie uns vor.

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Fotos: KaiUwe Heinrich, Superbild (1); Montage: Anna Kroupa

Wenn die Konzentration nachlässt, fangen Buchstaben auf dem Bildschirm zu tanzen an. Auch auf weite Distanzen verliert sich der Blick. Die Augen sind angespannt, gereizt und brauchen: eine Pause. Ein paar einfache Übungen helfen, die Augenmuskulatur zu lockern und so Verspannungen entgegenzuwirken, die zu Sehschäden führen können. Denn: „Wer seine Augen hauptsächlich zum Nahsehen braucht, also zum Beispiel täglich im Büro vor dem Computer sitzt, verlernt mit der Zeit, sie auf die Ferne einzustellen. Und wer umgekehrt viel in die Ferne sehen muss, hat Probleme im Nahbereich. In beiden Fällen wird ein Teil der Augenmuskulatur starr und unbeweglich, wenn er nicht trainiert wird“, sagt Bernward Siebert, Facharzt für Arbeitsmedizin beim AMD TÜV Berlin. Er und seine Mitarbeiter haben in Zusammenarbeit mit Augenärzten die Entspannungsübungen entwickelt, die wir auf dieser Seite zeigen. Als Modell hat sich Horst Lettenmayer zur Verfügung gestellt, der Mann, dessen Augen seit 1970 im Vorspann jeder Folge des ARD-Fernsehkrimis „Tatort“ zu sehen sind. Wobei Lettenmayer die Schauspielerei längst aufgegeben hat. Er führt heute eine Firma für Lichttechnik und -design in Dachau. frs

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