Zeitung Heute : Die üblichen Verdächtigen

Der Tagesspiegel

Nur sehr wenige Politiker schaffen es ins Fernsehen: Mehr als die Hälfte aller Auftritte im Jahr 2000 entfielen auf lediglich 20 Politiker. Dies ergab eine Untersuchung des Kölner Instituts für empirische Medienforschung (IFEM). In jenem Jahr hielten Bundeskanzler Gerhard Schröder und sein Vorgänger Helmut Kohl wegen der starken Gewichtung der Themen deutsche Einheit und CDU-Spendenaffäre die Spitzenpositionen, dahinter folgte Angela Merkel. Politiker aus der zweiten Reihe haben danach eher eine Chance, im öffentlich-rechtlichen Fernsehen aufzutreten. Untersucht wurde die Berichterstattung der großen Sender ARD, ZDF, RTL, Sat 1 und Pro7 in der Prime Time von 18 bis 24 Uhr. In dieser Zeit machte das Politikangebot der Öffentlich-Rechtlichen etwa ein Sechstel ihres Gesamtangebots aus. Insgesamt finden 80 Prozent der Politikberichterstattung bei ARD und ZDF statt. Die Nachrichtensendungen dieser beiden Sender enthalten somit doppelt so viel Politik wie die bei RTL, Sat 1 oder Pro7. dpa

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