Zeitung Heute : Die Verdrossenheit überwinden

Politik zwischen Kommunikation und Inszenierung: ein Kongress

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Können die Medien, kann Kommunikation der überall spürbaren Politikverdrossenheit entgegenwirken? Das ist eine der Fragen, die bei dem Kongress „Politik als Marke – Politik zwischen Kommunikation und Inszenierung“ untersucht werden soll. Acht angehende Politikwissenschaftler des Otto Suhr-Instituts der FU Berlin haben zu dem Kongress Experten aus Wissenschaft, Politik, Medien und Agenturen eingeladen. Die Schirmherrschaft hat die Fernsehjournalistin Sandra Maischberger übernommen. Als Redner haben sich Günter Bentele, Bernd Heusinger, Matthias Machnig, Michael Spreng und Claus Strunz angesagt.

Die Bedingungen von Politikvermittlung haben sich verändert. Ein wachsender Bevölkerungsanteil fühlt sich keiner Partei mehr inhaltlich verbunden. Die Folge sind Ad-hoc-Lösungen statt langfristiger Parteiprogramme. Die Medien haben entscheidenden Anteil daran, wie die Politiker von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Politische Akteure müssen sich auf die „Mediengesellschaft“ einstellen. Immer komplexer werdende politische Inhalte erreichen die Öffentlichkeit als immer einfachere Botschaften.

Der Kongress, der am 26. April im dbb forum in der Friedrichstraße stattfinden wird, soll die Diskussion um das komplexe Zusammenspiel von Medien und Politik wissenschaftlich stützen und einen Blick hinter die Kulissen der Politik bieten. AA

Nähere Informationen im Internet:

www.politik-als-marke.de

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