DIE WEGBEGLEITER : Hand und Fuß

DER ENTSCHEIDER

Die Stoppuhr steht für das Bedürfnis der Leichtathletik, alles in Zahlen festzuhalten, aber auch für die alte Zeit der Leichtathletik. 1960 wurden die erstmals gelaufenen 10,0 Sekunden eines Sprinters über 100 Meter, die von Armin Hary, noch per Hand gestoppt. In den siebziger Jahren ging diese Ära zu Ende. Seitdem gibt es bei großen Veranstaltungen eine elektronische Zeitnahme auf die Hundertstelsekunde genau, was erstmals bei den Olympischen Spielen 1972 in München erfolgte.

DAS MITBRINGSEL

Das Symbol für das Gruppenerlebnis der Leichtathletik: der Staffelstab. Entstanden sind die Staffelläufe im 19. Jahrhundert. Vier davon gibt es im Programm von Olympia und WM, 4 x 100 Meter und 4 x 400 Meter der Frauen und Männer. Traditionell der krönende Abschluss einer Leichtathletik-Weltmeisterschaft und der olympischen Wettbewerbe. In anderen Ländern sind Staffelläufe zu Volksfesten geworden, vor allem in den USA und in Japan.

DAS BEFÖRDERUNGSMITTEL

Der wichtigste Artikel der Leichtathletik, ob mit Spikes oder ohne, ist der Laufschuh. Inzwischen zu haben mit unterschiedlichen Dämpfungssystemen, auch um Fehlstellungen der Füße auszugleichen. Für ihn gibt es einen riesigen Absatzmarkt, weil er im Alltag tragbar ist. Ein Marketingerfolg war es daher für den Ausrüster von Usain Bolt, dass der Jamaikaner bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking mit offenen Schnürsenkeln zu Gold und Weltrekord über 100 Meter rannte. Gewonnen werden kann in der Leichtathletik aber auch barfuß, wie der Äthiopier Abebe Bikila zeigte, als er 1960 in Rom ohne Schuhe zu Gold im Marathon lief. teu

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