DIE WELT DER MEDIZIN : Nichts für schwache Nerven

Knochenbrüche, medizinisches Gerät und viele weiße Kittel: Ein Krankenhausbesuch macht normalerweise keinen Spaß. Anders ist das bei der Langen Nacht der Wissenschaften im Universitätsklinikum Benjamin Franklin. Studierende der Charité – Universitätsmedizin Berlin laden dort Kinder zur Kuscheltier-Sprechstunde ein. Ob fehlendes Ohr, Bauchweh oder Beinbruch: Junge Besucher brauchen dabei keine Angst um ihre Patienten zu haben. Auch Erwachsene können sich mit Themen auseinandersetzen, die ihnen sonst Angst machen, zum Beispiel indem sie selbst in die Rolle der Mediziner schlüpfen: Interessierte können versuchen, am Modell eine Magenspiegelung vorzunehmen, einen Knochenbruch mit Platten und Schrauben zu stabilisieren oder mithilfe eines Neurochirurgen einer Wassermelone den „Schädel“ zu öffnen. Ebenfalls nichts für schwache Nerven ist das Reanimationstraining, bei dem sich vergessene Erste-HilfeKenntnisse auffrischen lassen.

Etwas weniger aktionsreich geht es zwischen 17.00 und 1.00 Uhr an zahlreichen Informationsständen zu. Dort geben Mediziner Auskunft zu aktuellen Gesundheitsthemen wie Antibiotikaresistenzen, den modernen Möglichkeiten der Schlafmedizin oder der Schmerzbehandlung mit Morphinen.

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