DIE WELT VON MORGEN : Zehn Minuten Zukunft

Wie werden wir in der Welt von morgen leben, arbeiten, uns fortbewegen? An der Freien Universität beschäftigen sich zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen mit zukunftsrelevanten Themen. Beim „FUtureSlam“ präsentieren erstmals gemeinsam zehn Institute ihre Ergebnisse, Thesen, vorläufigen Gedanken und Visionen dazu. Wort, Bild und Performance stehen den Vortragenden für ihre jeweils zehnminütigen Beiträge zur freien Verfügung. Angefangen bei der „Zukunft in den Sternen“, die sich dem Europäischen Astrofuturismus und der Vorstellung von außerirdischem Leben im 20. Jahrhundert widmet, über die „Zukunft von Gender“, die sich zwischen Wissenschaft, Pop und Politik bewegt, bis zur „Zukunftsmusik im Science-Fiction-Film“. Verschiedene Filmausschnitte zeigen, wie sich die Vorstellungen über Musik der Zukunft im Verlauf der Filmgeschichte geändert haben – aber auch, wie zeitgebunden diese Moden waren.

Was die Chancen und Risiken der künstlichen Erschaffung von Lebewesen sind und wo die biologischen und gesellschaftlichen Grenzen gesetzt werden, thematisiert der Vortrag aus der Fachrichtung Biologie. Künstliche Intelligenz präsentieren Informatiker der Freien Universität, wenn es darum geht, wie fahrerlose Autos den Personennahverkehr der Zukunft revolutionieren werden. Der „FUtureSlam“ bietet eine Bühne für Natur-, Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Am Ende hat das Publikum das Sagen. Die Zuschauer küren den „FUtureSlam Champion 2012“. Moderiert wird die Veranstaltung von Professor Gerhard de Haan, Leiter des Instituts Futur und Initiator des weiterbildenden Masterstudiengangs Zukunftsforschung an der Freien Universität.

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