Zeitung Heute : Die Wohnungspreise in Brandenburg fallen

In allen Brandenburger Kreisen rund um Berlin herrscht ein Überangebot an Wohnungen. Dies geht aus einer Expertise der Hypo-Vereinsbank hervor. Der Leerstand habe 2001 mit rund zehn Prozent allerdings um etwa drei Prozent unterhalb des im übrigen Brandenburger Land verzeichneten Durchschnitts gelegen. Am wenigsten von der Immobilienkrise betroffen sei der Kreis Potsdam-Mittelmark. Dort suchten etwa sieben Prozent aller Wohnungen nach einem Mieter. Zudem sei in dieser Region der Anteil von Ein- und Zweifamilienhäusern mit 65 Prozent relativ hoch.

Infolge des großen Wohnungsangebots hätten weniger Bauträger neue Immobilien errichtet. Im Jahr 2001 hätten die Ämter 39 Prozent weniger Baugenehmigungen erteilt als im vorangegangenen Jahr. Besonders stark vom Rückgang betroffen sei auch der Markt für Eigentumswohnungen. Hier habe die Zahl der gehandelten Objekte um 65 Prozent unter dem Vorjahr gelegen. Das mittlere Preisniveau liege in stadtnahen Wohnorten bei rund 1850 Euro je Quadratmeter. Eigentümer könnten für ihre Immobilien Mietpreise von sechs bis sieben Euro je Quadratmeter in diesen Lagen erwarten.

Während in allen Kreisen von Potsdam-Mittelmark sowohl die Mietpreise als auch die Kaufpreise im vergangenen Jahr gefallen sind, bleiben die Mietpreise in Kleinmachnow und Stahnsdorf von dieser Entwicklung ausgenommen.

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