Zeitung Heute : Djerba-Opfer weiter in Lebensgefahr

Der Tagesspiegel

Die drei Explosionsopfer von Djerba, die im Unfallkrankenhaus Marzahn behandelt werden, schweben weiter in akuter Lebensgefahr. Ihr Zustand hat sich nach Auskunft von Kliniksprecherin Sina Vogt bisher nicht gebessert. Die beiden Frauen im Alter von 22 und 39 Jahren sowie der 40-jährige Ehemann der Älteren würden im Zwei-Tages-Rhythmus operiert und weiterhin in künstlichem Tiefschlaf gehalten. Sie waren am vergangenen Wochenende in die Marzahner Spezialklinik geflogen worden. Mehr als 70 Prozent ihrer Körperoberfläche waren verbrannt. Der eineinhalbjährige Sohn des Paares wird weiter in einer Hamburger Klinik behandelt.

Nach Auskunft von Chefarzt Bernd Hartmann konnte den Verletzten das verbrannte Gewebe inzwischen entfernt werden. Zurzeit wird die riesige Wunde mit Spezial- Verbänden und einer Kunsthaut verschlossen. Labors in Hannover und den Niederlanden züchten die Eigenhaut der Verletzten nach, die später transplantiert werden soll.obs

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