Zeitung Heute : DOKUMENTATION

Berlin – Stettin

Seit 40 Jahren dreht Volker Koepp Dokumentarfilme, die Menschen und Landschaften des östlichen Europa porträtieren. Der Filmemacher selbst blieb dabei jenseits der Zeugnisse seiner Arbeit immer im Hintergrund. Jetzt hat der 1944 in Stettin geborene Regisseur einen Film gedreht, der – so sieht es jedenfalls auf den ersten Blick aus – erstmals das eigene Leben ins Zentrum stellt. Und wirklich erfahren wir in „Stettin – Berlin“ einiges darüber, was den ebenso leidenschaftlichen wie zurückhaltenden Filmemacher bei seinem bisherigen Schaffen trieb, von den dokumentarischen Anfängen bei der Defa bis heute. Doch natürlich geht es auch in diesem mit vielen Filmausschnitten gespickten und Koepps Mutter gewidmeten Film eigentlich wieder um Thea, Elsbeth, Renate und Bruno und das Land zwischen den beiden Städten. Ein echter Koepp eben. Silvia Hallensleben

„Berlin – Stettin“, D 2009,

110 Min., R: Volker Koepp

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