Zeitung Heute : DOKUMENTATION

Porgy and me

Seit 1993 ist das New York Harlem Theatre mit seiner Inszenierung von Gershwins Oper „Porgy and Bess“ kontinuierlich auf Tour. Susanna Boehm, verheiratet mit einem der Hauptdarsteller, hat das Ensemble, das auf Wunsch des Komponisten ausschließlich aus farbigen Künstlern bestehen darf, jahrelang mit der Kamera begleitet, bis in die tiefste deutsche Provinz. Nach dem Prinzip des Films „Trip to Asia“ über die Berliner Philharmoniker wechseln Interviews mit Reiseszenen und Aufführungsausschnitten. Bewegend, wenn die Teilnehmer erzählen, wie nah ihnen die Geschichte aus dem Schwarzen-Ghetto geht, weil sie Probleme wie Rassismus und soziale Ausgrenzung aus der eigenen Lebensrealität kennen. Ein paar einordnende Informationen aus dem Off zum Stück und zur Geschichte der Truppe wären allerdings durchaus hilfreich gewesen. Sensibel. Frederik Hanssen

„Porgy and me“, D 2009,

86 Min., R: Susanne Boehm

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