Zeitung Heute : Dolly

Das Klonschaf wäre zehn Jahre alt geworden. Fakten dazu von

Christoph Koch

100 000 Euro ist das Preisgeld des Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preises, den Ian Wilmut, der „Vater“ von Dolly, erhielt und der zur Hälfte vom Bundesgesundheitsministerium bezahlt wird. Der Ärzteverband Marburger Bund kritisierte, dass ein Forscher deutsche Steuergelder erhalte, obwohl dessen Klon-Vorhaben in Deutschland mit Strafe bedroht seien. Quelle: Hamburger Abendblatt

430 Eizellen standen 1996 am Anfang der langen Klon-Prozedur: 277 davon wurden mit Zellkernen eines Spendertiers geimpft, von den daraus entstandenen 29 Embryos überlebte schließlich eines – Dolly. Quelle: Guardian

20 Jahre beträgt die höchste Lebenserwartung von Schafen, durchschnittlich liegt sie etwa zwischen zehn und zwölf Jahren. Quelle: SWR Online

11 neue menschliche Stammzell-Linien wollte der Süd-Koreaner Hwang Woo-Suk erforscht haben – Ende 2006 gab er zu, dass die Ergebnisse gefälscht waren. Quelle: www.aerzteblatt.de

6,5 Jahre war Dolly alt, als sie im Februar 2003 aufgrund einer schweren Lungenkrankheit eingeschläfert werden musste. Quelle: Guardian

6 LL3 lautete der Name des Klonschafes zuerst, dann wurde es „Dolly“ getauft – angeblich nach der vollbusigen Countrysängerin Dolly Parton, weil die zum Klonen verwendete Zelle aus dem Eutergewebe eines Schafes stammte. Quelle: Die Welt

1 Wissenschaftsmuseum in Edinburgh beherbergt heute die ausgestopften Überreste des Klonschafs Dolly. Quelle: Süddeutsche Zeitung

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