Zeitung Heute : Dorothy Iannone

KÜNSTLERIN.

Dorothy Iannone, 78, setzt sich in ihrer Kunst mit der sexuellen Befreiung auseinander. Sie wurde in Boston geboren, lebt in Berlin und stellt gerade bei Peres Projects Mitte (Große Hamburger Str. 17) aus. Foto: Jason Schmidt
Dorothy Iannone, 78, setzt sich in ihrer Kunst mit der sexuellen Befreiung auseinander. Sie wurde in Boston geboren, lebt in...

JA BITTE!

Zuletzt war ich glücklich... als ich über eine Retrospektive nachdachte, aber kein Geld dafür hatte, und dann ein Museum anrief und ein großes Werk verkauft wurde.

Mal nackt sehen: Dominique Strauss-Kahn.

Schmeckt: Pasta mit allen möglichen Zutaten.

Ein Buch zum Verschenken: Tolstoi, „Anna Karenina“.

Ein Vorbild: Der Dalai Lama.

Lieblingstier: Katze.



Wunderbares Kunstwerk:
Yakshi-Torso aus Indien, l00-50 vor Christus, im Museum of Fine Arts Boston.

Lieblingsort: Meine Berliner Wohnung.

Diese Mode darf zurückkehren: Das Tragen von Hüten.

Mag ich: Singen, schlafen, schreiben,

Filme gucken, lachen.

NEIN DANKE!

Zuletzt war ich wütend... als ich wieder eine Erklärung der republikanischen Präsidentschaftskandidaten hörte.

Schmeckt nicht: Gekochter Haferbrei.

Ein Albtraum: Da ich George Orwells „1984“ gelesen habe, werde ich mich hüten, ihn hier zu verraten.

Ein abschreckendes Beispiel: „Die Schönheit Abishag“ aus dem Gedicht „Provide, Provide“ von Robert Frost.

Nicht gerade mein Lieblingstier: Nashorn.

Überflüssiges Kunstwerk: Einige Arbeiten von Jeff Koons, zu dem ich eine Hassliebe habe, verdummen den Geist.

Nie mehr dorthin zurück: Das Krankenhaus in Boston, in dem vor 15 Jahren meine Mutter verstarb.

Diesen Trend mache ich nicht mit: Stilettoabsätze.

Mag ich nicht: Stress, die meisten Fernsehsendungen, die Worte „Markt“ und „Waffen“, Flughäfen.

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