Zeitung Heute : DRAMA

Amador und Marcelas Rosen.

Marcela, eine junge Peruanerin aus den Betonvorstädten von Madrid, braucht dringend den Job als Pflegerin des bettlägerigen Amador. Sie muss den Kühlschrank abzahlen, den ihr Freund für seinen Rosenhandel okkupiert hat. Eigentlich steht Marcela vor der Trennung, doch sie ist schwanger. Der Alte rät ihr, die Puzzleteile ihres Lebens zusammenzufügen. Doch was soll sie tun, als er überraschend stirbt und das Resthonorar auszubleiben droht? Regisseur Fernando León de Aranoa ironisiert die makabren Seiten seiner Geschichte mit schwarzem Humor. „Amador und Marcelas Rosen“ schildert einen Schwebezustand, in den die wunderbare Magaly Solier wie in eine absurde Spukgeschichte driftet. Wie kann sie den Verstorbenen gehen lassen und ihre Schwangerschaft annehmen? Der Film hält eine absurd rationale Lösung bereit. Subtil. Claudia Lenssen

E 2010, 112 Min., R: Fernando León de Aranoa, D: Magaly Solier, Celso Bugallo

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