Zeitung Heute : Drei vom Amt

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Ohne ihn hätte er es nie geschafft. Als Giuliani nach den Terror Anschlägen vom 11. September Führungskraft bewies, entdeckten die New Yorker ihre Zuneigung für ihn. Vor ihm war es undenkbar, dass in der Hochburg der Liberalen je ein Republikaner regieren könnte. Nun mochten sie ihn so, dass sie ihn am liebsten für eine dritte Amtszeit gewählt hätten. Weil das die Landesverfassung verbietet, stimmten sie für den Mann, den Giuliani ihnen ans Herz legte: Bloomberg.

DER HERAUSFORDERER

Fernando Ferrer Dem Mann aus dem Süden der Bronx werden die besten Chancen ausgerechnet, die demokratischen Vorwahlen zu überstehen und gegen Bloomberg anzutreten. Vor vier Jahren war er nach einer schmutzigen Kampagne an Mark Green gescheitert, danach wurde es um den Stadtteil- Präsidenten still. Nun tritt er zum dritten Mal an, das Bürgermeisteramt zu erobern, und kann vor allem auf die hispanische Bevölkerung zählen.

DER GEGNER

Al Sharpton

Wenn es Schwarze besonders betrifft, geht kein Weg vorbei an dem scharfzüngigen

Reverend. Bloomberg telefoniert mit ihm oft. Selbst einst Bürgermeisterkandidat und demokratischer Präsidentschaftsanwärter 2004, will Sharpton jetzt kein Amt. Er versprach, Ferrer zu unterstützen. mbk

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