Zeitung Heute : "Duftfernsehen": Frische Meeresluft aus dem PC

Ob optisch (per Bildschirm), haptisch (per Joy-Stick im Cyperspace) oder akustisch (beispielsweise mit Musik aus dem Internet) - Fernsehen und Computer sprechen alle Sinne an.Fast alle Sinne.Ein Wahrnehmungs-Organ fehlte noch: die Nase.Doch das "Duftfernsehen" könnte bald Wirklichkeit werden.Eine Firma in Wernigerode ("bloom media") entwickelte einen Terminal, der dem Anwender bestimmte Gerüche suggeriert.Das Gerät soll jetzt zu Werbezwecken in Buchläden eingesetzt werden, sagt "bloom media"-Entwickler Martin Lingnau.

Der Terminal umfaßt einen Touchscreen-Bildschirm, eine Computersteuerung und einen Duftzerstäuber, der zunächst mit sechs Düften arbeitet.Eine besondere Konstruktion ermöglicht es, daß die Düfte nach dem Ausströmen gleich wieder neutralisiert werden können.Dem Betrachter wird beispielsweise eine Backbuch-Werbung am Bildschirm gezeigt, und schon steigt ihm der Duft von frischem Kuchen aus dem Rechner in die Nase.Oder ein Film über Reiseziele in der Karibik, und er atmet eine frische Brise Meeresluft.

Fragt sich nur, wann man den frischen Kuchen auch schmecken kann, interaktiv.

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