Zeitung Heute : E-Mail-Adressen zum Wegwerfen Neuer Yahoo-Service gegen Spam

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Das InternetPortal Yahoo! hat seinen E-Mail-Dienst mit neuen Funktionen ausgestattet. Zu den Neuerungen gehören vor allem Funktionen gegen unerwünschte Werbe-Mails, kurz Spam genannt. Nutzer können von sofort an für Internet-Registrierungen bis zu 500 „Wegwerf“-Adressen neben ihrem bisherigen E-Mail-Namen nutzen. Sobald zu viel Spam an eine Adresse geht, kann der Nutzer sie durch eine neue ersetzen. Außerdem bietet Yahoo! jetzt einen SpamGuard sowie Filterfunktionen zum Blockieren von Adressen und Bildern.

Die Idee hinter den Wegwerf-Adressen ist so simpel wie praktisch: Immer mehr Newsletter-Anbieter, Software-Firmen oder Service-Seiten verlangen eine Registrierung, um die Dienste nutzen zu können. Der Freischaltcode wird dabei an die E-Mail- Adresse des Nutzers gesendet. Auch wenn es die Datenschutzrichtlinien verbieten, werden die so gewonnenen Adressdaten häufig für Werbezusendungen missbraucht. Wird hingegen eine Wegwerf-Adresse genutzt, geht der Werbemüll ins Leere.

Allerdings werden dafür nicht gleich mehrere hundert Adressen benötigt. Zumeist reicht es aus, wenn man jeweils eine Adresse für normale Post, Newsletter und Registrierungen besitzt. Am besten handelt es sich dabei um Adressen, die direkt über das Internet abgefragt werden können. So kann man bereits an der Betreffzeile erkennen, ob man die Mail tatsächlich lesen oder nur löschen will. Auf diese Weise kann man sich recht gut gegen Spam schützen. sag

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