EDITORIAL : Berlin skandinavisch

G a Bartels

Na, alle wieder da? Ich auch. Und nach kristallklaren Wochen in den teils sommerschneeweißen Schweizer Alpen im Wahn lebend, im schwülen Berliner Dschungel die ungekrönte Schneekönigin der Feriengeschichten zu sein. Pustekuchen! Alle Daheimgebliebenen schwärmen ständig und vor allem unaufgefordert davon, wie großartig der Sommer in der Stadt war. Wie „herrlich leer“, „skandinavisch frisch“ (?), „unglaublich leicht“. Richtig neidisch kann man da werden. Zum Glück hat Berlin auch im Spätsommer, Frühherbst und den ganzen Winter über geöffnet. Auf den folgenden Seiten finden Sie jede Woche viele Termine für den durchgehenden Betrieb auf den Ausgehpisten. Und wer den wundervollen Sommer satt und dafür Sehnsucht nach Schnee hat, kann Sonntag um 20.15 Uhr ins Maxim-Gorki-Theater gehen. Dort ist Armin Petras’ dramatisierte Fassung von Peter Høegs Bestseller „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ zu sehen. Herrlich leer bleibt’s hoffentlich nicht, unglaublich leicht kann ein Ökothriller nicht sein, aber mit Grönland als Handlungsort sicher skandinavisch frisch. Gunda Bartels

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben