EDITORIAL : Dieses Jahr in Berlin

Dieser Stadt fehlt so einiges und immer wieder auch Geld. Dass ihr aber noch ein Festival fehlt, darauf wäre niemand so ohne weiteres gekommen. Doch Elena Bashkirova hat eine Leerstelle in der Berliner Kulturlandschaft ausgemacht: Der Musikmetropole fehlt ein Kammermusikfestival. Da die Pianistin und Frau von Daniel Barenboim seit 15 Jahren ein Spitzentreffen der Virtuosen veranstaltet, kann sie Abhilfe schaffen. Ihr Jerusalem Chamber Music Festival macht vom 24. bis 29. April Station im Jüdischen Museum. Ein künstlerischer Brückenschlag, der Musiker aus aller Welt im von Daniel Libeskind entworfenen Glashof zusammen führt. Im Zentrum der Konzerte stehen die Werke Arnold Schönbergs, von der spätromantischen „Verklärten Nacht“ bis zum 3. Streichquartett. Dazu Musik von Mozart bis hin zur Uraufführung eines für das Festival komponierten Werks von Matan Porat. Und die Musiker! Carolin Widmann, Emmanuel Pahud, Dorothea Röschmann, Hélène Grimaud sowie Daniel und Michael Barenboim. Mehr dazu in einer Beilage morgen in Ihrem Tagesspiegel. Ulrich Amling

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