EDITORIAL : Erschwerte Bedingungen

Sie haben es geschafft, die Kollegien und Schulsekretariate, mehr oder weniger: Der Abiturjahrgang 2012/13 ist durch. Es ist noch zu früh, den Jahrgang Revue passieren zu lassen; die Senatsschulverwaltung muss die Ergebnisse erst noch bewerten. Aber es nicht zu früh, den Schulen für die diesjährige Übermittlung der Namenslisten für diese Beilage zu danken. Und es ist nicht zu spät für eine kritische Anmerkung.

Zunächst das Positive. In diesem Jahr galten für die Sekretariate erschwerte Bedingungen: Aus datenschutzrechtlichen Gründen musste nämlich zumeist das Einverständnis der Schüler beziehungsweise bei minderjährigen Schülern das Einverständnis der Eltern eingeholt werden. Offenbar rechtzeitig: Denn diese Beilage enthält bis auf ein gutes Dutzend Schulen alle Abiturientennamen. Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass in der ein oder anderen Namenskolonne ein Schüler, eine Schülerin fehlt oder falsch geschrieben wurde.

Nun der Wermutstropfen: Es soll bei allem Lob für die Sekretariate nicht verschwiegen werden, dass Namenlisten den Tagesspiegel nicht erreichten, obwohl sie offenbar druckreif vorlagen. Nehmen wir einmal an, dass es sich um Versehen handelt. Das Fehlen der Namen bitten wir zu entschuldigen. Reinhart Bünger

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