Zeitung Heute : "Egal was passiert, ich bleibe"

Frau Bubis[Sie sitzen gerade hochschwanger mitten]

Naomi Bubis, 38, ist in Frankfurt und Paris aufgewachsen. Seit fünf Jahren lebt sie in Tel Aviv. Sie ist die Tochter von Ignatz Bubis, dem vor drei Jahren verstorbenen Präsidenten des Zentralrates der Juden. Naomi Bubis arbeitet als Journalistin und kümmert sich um das Sheraton-Hotel am Strand von Tel Aviv, an dem sie beteiligt ist. In wenigen Wochen erwartet sie ihr erstes Kind.

Frau Bubis, Sie sitzen gerade hochschwanger mitten in Tel Aviv, keine einfache Situation.

In meiner persönlichen kleinen Welt geht es mir super. Aber die kann man nicht von der Welt da draußen trennen. Morgens guckt man Frühstücksfernsehen, und da sieht man, wie am vergangenen Mittwoch, das Bombenattentat auf den Bus in Haifa.

Ihre Familie hat eine Wohnung im obersten Stock des Sheraton-Hotels mit Blick über Tel Aviv. Was sieht man von dort aus?

Einen fast leeren Strand, Flugzeuge und Helikopter, die Nachschub in Richtung Gaza und Libanon fliegen. Es ist dann ziemlich laut.

Wir wollen mit Ihnen über das Thema Zukunft reden. Sie haben sich entschieden, quasi im Krieg, ein Kind in Israel zu bekommen, in eine ungewisse Zukunft hinein.

Abgesehen von den Kriegsumständen war es immer mein Traum, meine Kinder hier großzuziehen. Und ich glaube, im Frieden gibt es kein schöneres Land auf Erden für Kinder. Kinder haben hier einen enormen Stellenwert. Sie stören nirgends, sie dürfen kreischen, und du kannst sie überall hin mitnehmen.

Das Mutterglück nimmt es mit der Kriegsangst auf?

Das eine gibt Kraft für das andere. Privat habe ich mich noch nie so wohl gefühlt wie in den letzten neun Monaten. Ich bin glücklich.

Werden in Kriegszeiten die Jahre, die man in die Zukunft plant, kürzer?

Ja, du lebst einfach heute. In Israel verabredet man sich nicht für nächsten Donnerstag, alles ist spontan.

Ja? Aber entsteht nicht durch ein Kind automatisch ein größeres Verantwortungsbewusstsein?

Das stimmt, obwohl ich das im Moment noch wegschiebe. Ich bekomme einen Sohn, das weiß ich. Ich stelle mir derzeit vor allem die Frage, ob er in 18 Jahren zum Militär muss. Das wäre ein Albtraum.

Nehmen wir mal an, in 18 Jahren wäre noch immer kein Frieden. Wie würden Sie reagieren, wenn Ihr Sohn in die USA auswandern wollte?

Da würde ich keine Vorschriften machen. Das müsste er selbst entscheiden. Ich würde alles akzeptieren, was gut für ihn ist... so rede ich jetzt. Man will ja liberal sein. Aber wenn es konkret wird? Wer weiß, wie ich dann reagiere.

Sie sind in Frankfurt aufgewachsen, haben dort und in Paris Politik studiert. Warum sind Sie später nach Israel gezogen?

Das war mein Traum. Aber man findet leider nicht immer den richtigen Absprung. Wir waren mit der Familie jedes Jahr in den Sommerferien in Israel. Wir sind von einer Dachparty zur nächsten gezogen. Oder mit der Vespa durch Tel Aviv gefahren. Alles war sehr unbeschwert, Ferien eben. Jahre später habe ich in Israel einen Film fürs Fernsehen gedreht und das Land anders kennen gelernt, vom journalistischen Standpunkt aus. Ich konnte in fremde Wohnzimmer reinschauen, in fremde Biografien. Als ich mein Studium beendet hatte, habe ich mir gesagt, jetzt oder nie.

Was bedeutet Israel für Sie?

Es ist meine Heimat. Ich bin zwar in Deutschland aufgewachsen, und das Leben dort hatte auch viele schöne Seiten, der Grüneburg Park in Frankfurt etwa, die Sprache, die besser sortierten Platten- und Buchläden. Aber mein Herz war in Israel zu Hause. Ich hatte nie eine gefühlsmäßige Bindung an Deutschland. Und in Israel hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben das Gefühl, kein Außenseiter zu sein, sondern Teil von etwas, im Guten wie im Schlechten.

Können Sie das erklären? Das Gute, das Schlechte?

Das Schlechte: Es gibt keinen Frieden. Das Gute: Es ist viel Ballast weggefallen. Dieses Jude-Sein in Deutschland hat mich genervt. In Deutschland wusste jeder beim Namen Bubis sofort Bescheid...

die Tochter von Ignatz.

Genau, und wenn ich Fremden meinen Vornamen genannt habe, hieß es: Wie heißt Du? Omi? In der Schule wurde ich einmal gefragt: Fräulein Bubis, warum sagen Sie heute nichts, ist bei Ihnen heute Sabbat?

Hat sich Ihre Haltung zu Israel verändert, seitdem Sie dort leben?

Klar, man sieht Dinge anders, wenn man hier lebt. Der Alltag ist hart, es ist nicht alles so rosig, wie man es sich ausgemalt hat. Dadurch hat sich auch meine politische Meinung gewandelt. Ich war links, als ich eingewandert bin, das hat sich verschoben. Die Intifada und unser Leben unter der Bedrohung durch die Selbstmordattentate, das hat einiges in mir verändert.

Zum Beispiel?

Meine Meinung zur Palästinenserfrage. Als ich ankam, hatte ich mehr Sympathie für die Palästinenser. Das ist jetzt - ich will nicht sagen, einer anti-palästinensischen - aber einer pro-israelischeren Sicht gewichen. Letztendlich liege ich auf einer Linie mit Barak. Was er in Camp David vorgeschlagen hat, fand ich klug. Ost-Jerusalem für die Palästinenser, West-Jerusalem für uns. Aber die Flüchtlinge können wir nicht aufnehmen. Das sind vier Millionen Palästinenser, da könnten wir unseren Staat gleich aufgeben. Aber wir müssen die moralische Verantwortung für sie übernehmen: Es sollte eine Kompensation geben, vielleicht einzelne Familienzusammenführungen. Je besser es den Palästinensern geht, desto besser ist das auch für uns. Aber eine Rückkehr der Flüchtlinge, das wäre Selbstmord für Israel.

Haben Sie palästinensische Freunde?

Freunde ist übertrieben, einen Bekannten hatte ich, einen Kameramann, Tareq. Aber mit dem ist der Kontakt irgendwie abgebrochen, ohne besonderen Grund. Der wohnt in Hebron. Das liegt anderthalb Stunden von Tel Aviv entfernt.

Sie haben vor einigen Jahren einen Film über Ramze Obeid, den Selbstmordattentäter von 1996, gemacht. Er hatte 13 Passanten und sich selbst vor einem Einkaufszentrum in Tel Aviv, in die Luft gesprengt. Sie haben die Familie des Attentäters in Gaza besucht. Würden Sie das heute wieder machen?

Auf keinen Fall. Ich war damals naiv. Damit ich nicht als Jüdin auffiel, habe ich mich in Gaza mit meinem zweiten Namen Ann anreden lassen. Immerhin bewegten wir uns im Milieu der Selbstmordattentäter, in Kreisen des islamischen Dschihad. Wir haben da auch übernachtet, vier Nächte lang. Das war schon verdammt gefährlich für eine Jüdin. Der Attentäter war Student, Kunststudent. Wir haben an der Uni gedreht und auf dem symbolischen Friedhof für die Selbstmordattentäter. Symbolisch, weil die zerfetzten Körperteile ja nicht zurückkommen.

Hatten Sie sich das vorher so vorgestellt?

Nein, und die Situation hat mich schockiert. Diese brutale Armut, die Enge. Gaza ist etwas anderes als die Westbank. Es ist wie ein großes Gefängnis mit Stacheldraht drum herum. Seitdem es diesen Draht gibt, kommt allerdings auch kein Selbstmordattentäter mehr aus dem Gazastreifen.

Könnte so etwas auch mit der Westbank passieren? Scharon lässt sie derzeit vom Militär abriegeln.

Ja. Derzeit existiert dort gar keine Grenze, und so lange es keine Einigung auf dem Papier gibt, bin ich dafür, die Westbank abzuriegeln. In so einem Moment der Bedrohung denkt man natürlich nicht an das Leben der Palästinenser in einer Art Gefängnis, sondern nur an den Schutz für die Israelis. Ein Zaun hieße, Siedlungen räumen, dafür bin ich auch. Mit Scharon wird das allerdings nicht passieren.

Auch die Wirtschaft leidet unter der Kriegslage. Sie kümmern sich um das Sheraton-Hotel in Tel Aviv, die Beteiligung haben Sie von Ihrem Vater geerbt. Spüren Sie die Tourismusflaute?

Die Umsätze sind in der Tourismusbranche um 70 Prozent zurückgegangen. Wir halten uns einigermaßen, denn wir sind ein Business-Hotel. Es kommen noch relativ viele Amerikaner, die hier arbeiten. Aber von meinen deutschen Freunden kommt keiner mehr.

Macht Ihnen das Leben im Hotel keine Angst? Große Menschenansammlungen sind ein beliebtes Ziel für Selbstmordattentäter.

Nein, in unserem Hotel habe ich keine Angst. Wir haben eine gute Security, bewaffnete Sicherheitsbeamte. Die Drehtür am Eingang ist teilweise gesperrt, jeder, der reinkommt, wird durchsucht, wie fast überall. Wenn man in Israel einen Kaffee trinkt, dann gibt es mittlerweile einen Sicherheitszuschlag von zwei Shekel, das sind etwa 50 Cent.

Kann man sich an diesen Ausnahmezustand gewöhnen?

Ja, schon. Nach einem Bombenanschlag hast du zwar drei Tage lang größere Angst, aber das vergeht. Man vergisst. Aber da im Moment so viel so schnell hintereinander passiert ist, hat man gar keine Zeit, um Luft zu holen. Als vor zwei Wochen in einem Café, in dem ich tausendmal gesessen habe, und in dem ich auch an diesem Abend hätte sitzen können, ein Attentat verübt wurde ... das ist schon gruselig. Ich habe die Explosion gehört. Meine Mutter war da, im Hotel, und plötzlich gab es einen Riesenknall. Der ganze Tisch hat gewackelt. Ich habe sofort begriffen. Meine Mutter hoffte noch: Vielleicht ist es ein Überschallflugzeug. Auf einmal wurde alles still, danach hörte man Sirenen, Krankenwagen und Polizei. Von unserer Dachwohnung aus konnten wir alles wie von einem Helikopter aus verfolgen.

Gibt es einen Punkt der Eskalation, an dem Sie Israel verlassen würden?

Nein. Meine Freunde sind hier. Egal, was passiert: Ich bleibe. Ich finde es immer noch schlimmer, das Ganze von außen zu sehen.

Selbst wenn Raketen auf Tel Aviv fallen würden?

Theoretisch würde ich sagen, ich bleibe. Aber das ist Theorie, ich weiß nicht, was passiert, wenn es wirklich hart auf hart kommt. Meine Mutter sähe mich im Moment lieber in Frankfurt.

So viel Gottvertrauen? Leben Sie religiös?

Überhaupt nicht. Ich glaube auch nicht an Gott. Damit habe ich wenig am Hut. Das hat mit meiner Familie zu tun. Wir haben nie Sabbat gefeiert und auch nicht koscher gegessen.

Erinnern Sie sich, wann Sie das letzte Mal durch die Stadt spaziert sind, um Kleidung zu kaufen?

Ich glaube vor zwei Monaten, Umstandskleidung. Seitdem sind die Straßen immer leerer geworden. Viele Geschäfte und Restaurants haben geschlossen. Die Leute haben weniger Geld, durch den Krieg ist die Arbeitslosigkeit gestiegen.

Wie halten die Israelis das aus? Können Sie die israelische Psyche beschreiben?

Diese extreme Angst, sein Land zu verlieren, ist in der älteren Generation stärker präsent. Die Jüngeren, die nie erlebt haben, dass es einen Staat Israel nicht gibt, können sich auch nicht vorstellen, dass es Israel mal nicht mehr geben wird. Sie kämpfen um das Überleben des eigenen Landes nicht aus Angst, sondern aus einer Selbstverständlichkeit heraus. Und das erzeugt einen besonderen Zusammenhalt. Ich bin kein Fan von Scharon, aber wenn die ganze Welt gegen dich ist, vereint sich das Volk. Das ist das Gefühl, das wir hier gerade haben: Dass wir, außer von Amerika, ziemlich alleine gelassen werden.

Jürgen Möllemann, ein Parteikollege Ihres Vaters, hat Israel für seinen "hemmungslosen Vernichtungskrieg" kritisiert.

Was Möllemann sagt, interessiert mich nicht. Aber die Berichterstattung in Europa, die macht mich wütend. Die ist dermaßen super-pro-palästinensisch. Die Europäer haben kein Einfühlungsvermögen für die israelische Lage. Wenn ich ins deutsche Fernsehen schalte, französische Zeitungen lese, das ist alles so einseitig! Ich bin dafür, dass die Palästinenser ihren eigenen Staat bekommen, und ich bin dafür, dass wir die Siedlungen räumen, aber im Moment geht es um einen Existenzkampf in Israel. Die einzigen, die das verstehen, sind die Amerikaner. Die haben am 11. September erlebt, was es heißt, bedroht zu sein. Und so lange nicht in Berlin oder, Gott behüte, irgendwo anders eine Bombe hochgeht, verstehen die Deutschen unsere Lage offenbar nicht. Viele in Europa denken, dass der Konflikt in Israel gar nichts mit ihnen zu tun hat. Aber ich fürchte, dass das Phänomen Selbstmordattentäter irgendwann auch Europa einholen wird.

Joschka Fischer kann man zum Beispiel nicht vorwerfen, er würde nicht handeln.

Der ist ein Einzelfall, er ist nicht typisch für Deutschland.

Er ist immerhin der Außenminister dieses Landes.

Ich habe seine Vermittlungsversuche letztes Jahr nach dem Attentat auf das Dolphinarium, die Strand-Disco, ganz nah mitbekommen. Der deutsche Botschafter hatte für Fischer und deutsche Journalisten einen Empfang ausgerichtet. Dort haben wir uns unterhalten und sind gemeinsam zurück nach Tel Aviv gefahren. An diesem Abend fand das Attentat statt, und Fischer hat es live mitbekommen, vor Ort. Ich glaube, dieses Erlebnis hat bei ihm etwas verändert.

Glauben Sie, Ihr Vater Ignatz Bubis hätte in diesen Zeiten gerne eine Vermittlerrolle eingenommen?

Er hätte sich eingemischt. Israel lag ihm sehr am Herzen. Er hatte engen Kontakt zu Yitzhak Rabin.

Der Schriftsteller Philip Roth beschreibt in seinem Roman "Operation Shylock" ein Israel, das immer härtere Maßnahmen gegen die Palästinenser anwendet und sie damit besiegt. Jedoch, schreibt Roth, büßt Israel dadurch seine moralische Integrität ein. Die Menschen verlieren das Vertrauen in das Land, das mal ihr gelobtes Land war, und wandern aus.

Da ist was dran. Ich finde es nicht gut, wie die Palästinenser zum Beispiel an den Checkpoints behandelt werden. Man muss ihnen ihre Würde lassen und sie als Menschen respektieren, und das wird nicht immer getan. Ein Stück moralischer Integrität geht der Besatzungsmacht Israel nach 30 Jahren gewiss verloren.

Diese Integrität ist in jedem Fall verloren?

Das kommt auf den Level der Kampfhandlungen an. Im Moment bleibt wenig Zeit für solche Reflexionen. Durch die Diskussion um die Kriegsdienstverweigerer ist das Thema wieder auf den Tisch gekommen, und die Friedensbewegung ist aus ihrem Tiefschlaf aufgewacht. Es gibt wieder jeden Samstag Demonstrationen für den Rückzug aus den besetzten Gebieten, das haben wir lange nicht erlebt.

Wir haben über Ihre Zukunft gesprochen, Frau Bubis.Wenn Sie zurückblicken auf Ihre Zeit in Israel: Hat sich Ihr Charakter durch das Land verändert?

Ich bin selbstbewusster geworden. Die Ellenbogengesellschaft ist stärker ausgeprägt als in Deutschland. Wenn du in einer Schlange stehst oder auf den Bus wartest und keinen Ton von dir gibst, wirst du übersehen. Es ist alles leidenschaftlicher, lauter. Um in einer solchen Gesellschaft zu überleben, muss man sich umstellen. Vielleicht platzt mir schneller die Zündschnur, ich werde schneller aggressiv. Das kannte ich vorher eigentlich nicht von mir. Bei mir kommt das ganz besonders beim Autofahren raus. Da habe ich die ganze Zeit die Hand auf der Hupe.

Könnte man sagen, dass das Leben in einer gefährlichen Stadt wie Tel Aviv zwar unglaubliche Angst bereitet, aber auch eine wahnsinnige Lebensintensität hat?

Total. Das Leben ist Intensität pur, die ganze Zeit. Man lebt viel bewusster, jeden Moment. Nur das Kulturprogramm ist extrem zusammengeschrumpft. Es kommen keine internationalen Künstler mehr, und der Kulturetat, der ohnehin schon winzig war, fließt jetzt direkt in die Verteidigungsausgaben. Das wird Schäden hinterlassen. Es gab vor kurzem eine Studie des Unesco, über das Gewaltpotenzial von Jugendlichen. Israel lag auf Platz eins.

Auf der einen Seite schweißt der Krieg die Menschen zusammen, auf der anderen Seite erzeugt er Verhaltensweisen, die die Gesellschaft auf lange Sicht auseinander treiben werden.

Das stimmt. Ich frage mich zum Beispiel, was wird aus den ganzen Bildern, die wir täglich vom Krieg sehen. Wir verarbeiten die ja nicht. Das wird erhebliche Langzeitschäden erzeugen. Der Ansturm auf die psychologischen Praxen ist jetzt schon groß. Sogar eine Hotline haben sie eingerichtet.

Frau Bubis, Ihr Vater liegt in Israel begraben. Gehen Sie in der letzten Zeit häufiger zu seinem Grab?

Nein. Das mache ich mit mir aus. Ich gehe nicht gerne auf den Friedhof.

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