Zeitung Heute : Ein ideales Basisfahrzeug für Behinderte

ivd

Oft sind sie Opfer von Verkehrsunfällen - Behinderte, denen exakt jenes Gerät, das ihre Mobilität einst einschränkte, nun Perspektiven für neue Mobilität eröffnet - indem man Autos nämlich ganz gezielt nach den sehr unterschiedlichen Bedürfnissen der verschiedenen Behindertengruppen umbaut. Und neben Fiat mit einem speziell für Behinderte entwickelten Umbau- und Ausrüstungsprogramm für seine Fahrzeuge engagiert sich auch Renault stark in diesem speziellen Marktsegment.

Und als ganz besonderes Angebot gibt es nach einem mit dem Bund behinderter Auto-Besitzer e.V. (BbAB) jetzt geschlossenen Abkommen für BbAB-Mitglieder einen Rabatt von 15 Prozent beim Neuwagenkauf. Diesen Rabatt in Anspruch nehmen können sowohl Selbstfahrer als auch Behinderte, die mit dem Auto befördert werden sowie Angehörige von Behinderten, wie zum Beispiel Eltern behinderter Kinder. Voraussetzung isteine Behinderung von 50 mindestens 50 Prozent mit den Merkzeichen "G", "aG", "H" oder "Blind". Zudem muss das Rabattauto auf den Behinderten selbst zugelassen werden. Informationen gibt es bei der BbAB-Geschäftsstelle (Postfach 1202, 66443 Bexbach, Fax 06826-5782 und www.bbab.de ).

Umbau- und Umrüstmöglichkeiten für die benutzung der fahrzeuge durch Behinderte oder mit Behinderten gibt es praktisch für die gesamte Modellpalette der franzosen. Das Lieferprogramm reicht von Spezialumbauten für Rollstuhlfahrer bis zu Ausrüstungen für Kleinwüchsige, Muskelerkrankte, Tetraplegiker, Paraplegiker und Dismeliker. Hinzu kommen zahlreiche Hilfsmittel für menschen mit fehlenden oder nur teilweise einsetzbaren Gliedmaßen.

Ein optimales Fahrzeug zur Umrüstung auf die Bedürfnisse Behinderter ist dabei der Renault Kangoo. Seine kompakten Außenmaße sind kombiniert mit einem großzügigen Innenraum mit bis zu 2600 Liter Transportkapazität. Ideale Zugangsmöglichkeiten bieten zudem die großen seitlichen Schiebetüren. Und auch das Preis-/Leistungsverhältnis ist attraktiv, weil Basisfahrzeuge für Behindert vom Rentenversicherungsträger nur bis zu maximal 9500 Euro gefördert werden.

Mit tiefer gelegtem Boden und einer integrierten Auffahrtrampe ist der Kangoo ein ideale Lösung für Rollstuhlfahrer, für die es im Innenraum ein spezielle Vier-Punkte-Haltesystem gibt. Zudem gibt es für jeden Fall passende individuelle Ausstattungen vom elektrohydralischen Absenksystem bis hin zur Rollstuhlverladeanlage für Selbstfahrer.

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!