Zeitung Heute : Ein Mann sieht rot

Das Land soll reformiert werden: Jeder muss jetzt für sich selber sorgen. Ist die Solidarität am Ende? Eine persönliche Bilanz. / Von Stephan Lebert

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Solidarität hat ihre Wurzeln in früheren Zeiten. Wir leben also in und mit der Vergangenheit. Das bedeutet auch: Wir müssen der Wahrscheinlichkeit ins Auge blicken, dass wir in zehn Jahren ein Leben leben, das sich einer wie Guido Westerwelle ausgedacht hat.

Die SPDPolitikerin Ute Vogt, eine der wenigen Hoffnungsträgerinnen ihrer Partei, hat neulich gesagt, der Begriff Solidarität müsse von Grund auf neu definiert werden. Solche Sätze hört man derzeit ja häufiger, alles muss irgendwie neu definiert werden, die Arbeit, das Leben, die Generationen. Da ist es doch wenigstens schön, dass Frau Vogt diese Neu-Definition gleich mitliefert: Solidarität, sagt sie, sei nicht nur eine Sache der Starken gegenüber den Schwachen, nein, auch die Schwachen müssten sich gegenüber der Gesellschaft solidarisch fühlen. Ja, so ist das gerade mit dem Thema Solidarität: Es wird allseits herumgebastelt, und da müssen die Schwachen schon einsehen, dass man auch vor ihnen nicht Halt macht. Als nächstes ist wahrscheinlich die Frage dran, was denn Kranke eigentlich so für die Gesunden tun? Man kann es auch so sagen: Im Wettlauf der zeitgemäßen Werte hat die Solidarität schon bessere Zeiten gesehen. Die Eigenverantwortung ist längst vorbeigezogen, denn nahezu alle Reformvorschläge der Parteien laufen mehr oder minder heftig auf folgendes Prinzip hinaus: Die Menschen sollen weniger Geld ausgeben für die Steuer und die Versicherungssysteme – um mit dem übrig gebliebenen Geld ihr Schicksal privat und freiwillig in die Hand zu nehmen. Wir stehen an einem Wendepunkt.

Solidarität – ein abgestandenes Wort? Eine Worthülse, für was? Ich will in diesem Text versuchen zu klären, was dieses Wort in meinem Leben bedeutet, im gesellschaftlichen Sinn. Was es bedeutet hat. Und was dies dann wiederum für Folgen hat für einen Standpunkt in den aktuellen Diskussionen.

Neulich interviewte ich eine junge, sehr gute Schauspielerin. Sie erzählte eine Menge davon, dass sie sich sehr für Politik interessiere, „das kommt von meinem Elternhaus“, und dass sie sich als Linke fühle. Sie sei sehr sozial eingestellt, sagte sie. Ich fragte sie dann, wie sie krankenversichert sei, gesetzlich oder privat. Sie verstand die Frage nicht. Was denn das mit dem Thema Politik zu tun habe? Sie sei privat versichert, natürlich, als Schauspielerin. Und dann sagte sie noch: Sie wisse gar nicht, ob man als Freiberuflerin überhaupt gesetzlich versichert sein könne.

Meine Frage hat mit meinem Vater zu tun. Für ihn war die Welt in Sachen Krankenversicherung ganz einfach: Man versichert sich gesetzlich, alles andere gehöre sich nicht. Wer sich privat versichere, sei unsozial, weil es nur um das Eigeninteresse gehe, egal, um wie viel geringer die Beiträge sind und um wie viel besser die Leistungen. Man habe eben auch eine Verantwortung für die Allgemeinheit, man müsse für das Funktionieren einer Gesellschaft bereit sein, etwas zu tun. Solche Dinge sagte uns mein Vater. Das hatte wohl auch damit zu tun, dass sein Vater ein Arbeiter war. Unabhängig davon, wie viel er später verdiente: Mein Vater fühlte sich immer den so genannten kleinen Leuten zugehörig. Als er krank wurde, bekam er selten einen Chefarzt zu sehen. Als er starb, lag er in einem Dreibettzimmer. Hat ihm das etwas ausgemacht? Wohl nicht. Ich hatte den Eindruck, es hat ihm eher geholfen, dass er Menschen um sich hatte, die in einer ähnlichen Situation waren wie er.

Und ich? Jahrgang 1961, einer von denen also, die altersmäßig im Zentrum der Gesellschaft stehen. Eigentlich also auch einer von denen, die eine mehr oder weniger klare Vorstellung haben sollten, wie unser Zusammenleben so funktionieren könnte in Zukunft. Wenn ich mir nun den Alltag als Patient in einem Krankenhaus vorstelle: Will ich mit anderen zusammen mein Schicksal teilen – oder nicht vielleicht doch lieber alleine, besucht nur von Freunden und Familie? Im Grunde würde Letzteres auch viel besser zu meinem Leben passen. Ich gehöre keiner Hausgemeinschaft an, die zusammen Feste feiert. Ich engagiere mich nicht in einer sozialen Organisation. Ich lasse in meiner Wohnung keine kranke Großmutter wohnen, von der Großfamilie unter einem Dach halte ich allerhöchstens theoretisch etwas. Was kümmern mich die anderen? Dieser Satz hat mehr mit meinem Leben zu tun, als mir lieb ist.

Andererseits, und bleiben wir dabei ruhig beim Egoismus: Ich war vor einiger Zeit in den USA, in Los Angeles, und einer aus unserer Gruppe bekam eines Abends plötzlich sehr hohes Fieber. Ein Arzt wurde gerufen, und der sagte uns, wir sollten schnell zu einem Medical-Store fahren, der rund um die Uhr geöffnet hat, um Antibiotika zu besorgen. Wir fuhren ewig durch die riesige Stadt, bis wir dort an kamen. Vor dem Gebäude standen schwerbewaffnete Sicherheitsleute. Drinnen am Schalter war vor uns noch ein älterer Mann dran, dem es sichtlich sehr schlecht ging. Er konnte nicht richtig atmen und wollte ein bestimmtes Medikament. Doch die Frau hinter dem Tresen sagte immer wieder: „If you have 100 Dollar, you get the medicine, if not, you get nothing.“ Er hatte keine 100 Dollar und irgendwann kam ein Sicherheitsbeamter und führte den Mann nach draußen. Ich erinnere mich an mein Gefühl, das ich hatte, als wir wieder zurückfuhren. Ein bisschen Mitleid gehörte dazu, aber auch etwas Angst vor der Gesellschaft da draußen.

Noch eine andere Geschichte. Ein früherer Freund von mir hatte einen Vater, der war Kommunist, ein richtiger, Mitglied in der DKP und so. Sie lebten beide in München, und mein Freund mochte seinen Vater sehr, außer eben die Sache mit dem Kommunismus, die sich zuweilen bei ihm auch schon im Supermarkt offenbarte. Wenn eine Dose Erbsen eine Druckstelle aufwies, kaufte er sie und sagte: „Einer muss sie ja kaufen.“ Sein Sohn war anders. Er handelte lange Zeit mit Autos, und seine Spezialität war es, sich Autos in Italien stehlen zu lassen, um die Versicherung zu kassieren. Später wechselte er die Seiten und arbeitete für eine Versicherung. Wieder später bekam er eine heftige Lebenskrise, nach dem üblichen Motto: Was mache ich eigentlich mit meinem Leben? Beim Vater lief hingegen alles unverändert, er blieb Kommunist, kein Weltenzerfall konnte ihn davon abbringen. Als ich den Freund zuletzt traf, sagte er, irgendwie beneide er seinen Vater um seine Vision, auch wenn das sicher niemals die seine werde. Ich habe vergessen zu fragen, ob er im Supermarkt nicht auch gelegentlich das Dosenregal umkreist, mit der Frage im Kopf, ob Erbsen in einer zerbeulten Dose eigentlich anders schmecken.

Ein bisschen banal, diese Geschichten? Na ja, vielleicht wird es tatsächlich schnell einfältig, wenn man so vor sich hinstochert auf der Suche nach der eigenen Solidarität – und plötzlich bei der Frage landet, ob einem eigentlich etwas fehlen würde, wenn hier zu Lande amerikanische oder britische Verhältnisse in Sachen Sozialstaat herrschen? Und ob man eine Vision vermissen würde, die propagiert, dass im Leben möglichst vieler Menschen möglichst viele Dinge gleich sein sollen. Anders ausgedrückt: Man weiß nicht, was man will, aber vielleicht hilft es ja, sich bewusst zu machen, was man nicht möchte.

Im Meyer-Lexikon wird Solidarität so definiert: „Zusammengehörigkeitsgefühl von Individuen oder Gruppen in einem Sozialgefüge, das sich in gegenseitiger Hilfe und Unterstützung äußert. Neben den Formen der Solidarität der Gesinnung und der Solidarität des Handelns gibt es die Interessensolidarität, die lediglich durch sachlich begründete Interessengleichheit in einer bestimmten Situation wirksam ist und nach dem Erreichen des gemeinsamen Zieles endet. Solidarität hat sich vor allem seit dem 19. Jahrhundert in der Arbeiterschaft entwickelt und war eine Grundvoraussetzung für die Kämpfe der Arbeiterbewegung. Da die Arbeits- und Lebensverhältnisse der Arbeiter heute immer uneinheitlicher sind, müssen die Solidaritäts-Erfahrungen immer stärker erarbeitet und organisiert werden.“

Halten wir fest: Solidarität hat ihre Wurzeln in früheren Zeiten. Einige Stichworte: Arbeiterbewegung, Sozialgesetze, Sozialstaat. Das bedeutet, dass wir heute im Grunde ein gesellschaftliches Leben führen, was vor langer Zeit ausgedacht wurde. Wir leben also in und mit der Vergangenheit. Das bedeutet auch: Wir müssen der Wahrscheinlichkeit ins Auge sehen, dass wir in zehn Jahren ein Leben leben, das sich einer wie Guido Westerwelle ausgedacht hat. Wir leben in einem Rahmen, der von Werten wie Solidarität und Gerechtigkeit gesetzt wurde. Aber die Menschen, die heute da drin stecken, haben andere Dinge im Kopf und ganz besonders eines: sich selbst. Die prägenden Stichworte des heutigen Lebens heißen: Eigenverantwortung, Individualisierung, Flexibilität. Das alles hat große Vorteile – und könnte eine dringlich nötige Antwort sein auf eine verkrustete, gelähmte Gesellschaft, die vor lauter Sicherungssystemen das Setzen auf das eigene Risiko verlernt hat. Das Gefühl, der eigene Herr über sein Leben zu sein, sein zu müssen, ist gut und wichtig. Die Überzeugung, sich in Zukunft mehr auf sich selbst zu verlassen als auf die Gesellschaft, auf den Staat, ist richtig. Der philosophische Auftrag lautet: Jeder hat sich selbst in den Mittelpunkt zu rücken. Die Nebenwirkungen sind: Man beschäftigt sich weniger mit den anderen. Anders ausgedrückt: Der Staat setzt auf eine Gemeinschaft voller Individualisten. Was wird das für Auswirkungen auf diese Gemeinschaft haben?

Man findet Solidarität in der heutigen Zeit, klar, auch abseits der privaten Beziehungen, von Familien und Freunden. Zum Beispiel bei großen Katastrophen, wie etwa bei der Flut in Sachsen im vergangenen Jahr. In Notsituationen kann man sich auf eine enorme Spendenbereitschaft und persönliches Mitgefühl verlassen. Oder man findet sie auf dem Fußballplatz, in den Fankurven. Menschen unterschiedlichster Herkunft und Gesellschaftsschicht beschließen, sich für einen Verein zu begeistern, etwa für den in der Regel unglücklichen 1.FC Köln. Treu zu sein, in guten wie in schlechten Tagen, zum Verein und untereinander, ja, so reden diese Menschen. Als wäre Solidarität etwas, was einem gut tut. Man spielt sie. Solidarität als Hobby.

Man entdeckt Solidarität, zumindest eine gewisse Form davon, in Jugendbanden, vielleicht sogar besonders in solchen, die gewalttätig sind. Manchmal scheint es sogar, dass, je gesetzloser solche Leute sind, desto mehr beschwören sie manchmal ihren inneren Zusammenhalt. Auch bei rechten Skinheads wird von interner Solidarität berichtet, die Nationalsozialisten waren sicher untereinander eine solidarische Bewegung. Solidarität, dieses starke Gemeinschaftsgefühl ist per se noch nichts Positives.

Solidarität im Jahre 2003: Bei den Gewerkschaften merkt man leider, dass sie die Brisanz der aktuellen Diskussionen nicht begriffen haben. Sie tun so, als müsste man nur die alten Schlachten schlagen, die alten Lieder singen. Nahezu jeder hat inzwischen begriffen, die Dinge haben sich geändert und müssen sich ändern angesichts einer vernetzten Welt und einer rasant alternden deutschen Gesellschaft. Nur die IG Metall meint, sich treu bleiben zu müssen – sie geht in die bevorstehende Tarifrunde, nachdem sie sich im letzten Arbeitskampf gerade lächerlich gemacht hatte mit dem Ruf nach Arbeitszeitverkürzung. Als gäbe es keine 4,2 Millionen Arbeitslose, als gäbe es keine Angst vor Kündigung. Und als gäbe es keine Bereitschaft der Menschen zu Einschränkungen. Man erinnere sich nur, wie beinahe selbstverständlich die Deutschen seit mehr als zehn Jahren ihren Solidaritätsbeitrag bezahlen, abgebucht Monat für Monat, für die Einheit. Weil das Ziel einleuchtet, bis heute.

In Holland beispielsweise haben die Gewerkschaften gerade vereinbart, zwei Jahre auf Lohnerhöhungen zu verzichten – dafür gaben die Arbeitgeber eine weitgehende Arbeitsplatzgarantie. Egal auf welchem Weg man es versucht, gerade die Gewerkschaften müssten versuchen, den Rohstoff Solidarität neu und intelligent zu bearbeiten. Und Lösungen anbieten, die von einem gemeinschaftlichen Grundsatz ausgehen. Wenn also etwa die FDP die Abschaffung der gesetzlichen Krankenkassen fordert, weil es ihrer Meinung nach sinnvoller ist, den Menschen dieses Geld zu geben, damit sie sich privat versichern, dann könnte doch in den Mittelpunkt gerückt werden, ob das noch die Gesellschaft ist, die wir haben möchten. Eine Gesellschaft, in der man später mal zu einem ungenügend versicherten alten Mann sagen wird: Selbst schuld, warum hast du dich nicht früher darum gekümmert?

Das Suchen neuer Lösungswege ist anstrengender, als an alten Ritualen festzuhalten: Mehr Lohn, weniger Arbeitszeit, und ansonsten soll die Politik gefälligst die Reichen zur Kasse bitten. Das konzeptionelle Niveau der deutschen Gewerkschaften ist erschütternd. Selbst die katholische Kirche scheint da weiter zu sein. Angesprochen auf die Krise in seiner Kirche, antwortete Kardinal Lehmann, er sei eigentlich ganz zuversichtlich, weil es zunehmend Menschen gebe, die zwar nicht in der Kirche sind, aber in Umfragen erklären, sie würden an etwas glauben, was sie Gott nennen, „um diese Leute müssen wir uns verstärkt kümmern“. Das Erschließen der Ressource Gott. Vielleicht klappt so was ja auch bei der Ressource Solidarität.

Was hält unsere Gesellschaft zusammen? Gibt es eine Klammer, einen Wert? Der Publizist Joachim Fest hat darüber lange nachgedacht, wie er sagt, und kam zu der für ihn ernüchternden Erkenntnis, es ist einzig das Geld. Geld als einzig noch anerkannte Währung für Würde und Anerkennung. Und tatsächlich scheint dies auch für die vergangenen Monate zu stimmen: Immer dann schreien irgendwelche Bevölkerungsgruppen auf, wenn ihnen etwas weggenommen werden soll. Die Rentner gehen auf die Straße – dabei sind es nur wenige Euro, die ihnen pro Monat zukünftig fehlen werden. Könnte es sein, dass es in Wahrheit um etwas anderes geht? Sie benützen die Ankündigung, die Renten für ein Jahr einzufrieren, zu einer Großdemonstration, um sich überhaupt mal wieder zu melden. Hey, wir möchten nicht in irgendwelchen Altenheimen dahinsiechen. Wir wollen nicht als belastend empfunden werden und möchten uns nicht entschuldigen, warum wir nicht vor zehn Jahren gestorben sind. Darüber aufschreien? Ach, lasst uns lieber übers Geld reden.

Könnte es sein, dass sich die derzeitige Wut der Studenten gar nicht ausschließlich wegen der Sparmaßnahmen auflädt? Vielleicht würde der Zorn rasch schwinden, wenn man ihnen nur ein Konzept vorlegen würde, wie sie nun aussieht, ihre Zukunft. Stattdessen erleben sie eine besondere Vorstellung politischer Verlogenheit: Einerseits gibt es keinen Politiker, der nicht auf die Bedeutung der Bildung hinweist. Und andererseits erleben sie täglich das Gegenteil.

Geld als Klammer, als kleinster gemeinsamer Nenner. „Jedem das Seine – und mir das Meiste“, so hat der SZ-Journalist Herbert Riehl-Heyse das gesunde Volksempfinden schon Mitte der 90er Jahre beschrieben. Und jetzt wird es weniger. Jedem das Seine? Was bleibt übrig? Der „Spiegel“-Reporter Dirk Kurbjuweit beschreibt in seinem Buch „Unser effizientes Leben“, wie sehr die Prinzipien einer Unternehmensberatung auch unseren privaten Alltag geprägt haben. Er spricht von der „einer Verwandlung der gesamten Gesellschaft in ein Unternehmen“. Kurbjuweit schreibt: „In fast jedem Einzelfall ist es wahrscheinlich richtig, wenn effizient gehandelt wird. Wenn aber überall und von jedem effizient gehandelt wird, kommt insgesamt immer etwas Falsches dabei raus.“

Der Ausgangspunkt dieses Artikels war der Versuch, mir klar zu werden, was Solidarität für mich bedeutet. Widersprüchlich ist das Ergebnis geworden. Irgendwie hängt das Thema mit meiner Erziehung zusammen, irgendwie spüre ich an meinem eigenen Leben, warum die Idee der Eigenverantwortung gut zum derzeitigen Klima passt. Aber mindestens genauso fürchte ich mich vor dem sozialen Alltag, den unsere Zeitgeistdenker gerade konzipieren. Und irgendwie hoffe ich auf einen Mittelweg.

Wie auch immer, wir stehen an einer entscheidenden Wegscheide, und es ist vielleicht kein so gutes Zeichen, dass außer dem alten Norbert Blüm sich kaum jemand aufregt.

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