Zeitung Heute : Ein Quotenbringer ist die Serie nicht - dennoch ist die ARD zufrieden

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Am Donnerstag wurde die sechste Folge von "Klemperer - Ein Leben in Deutschland" ausgestrahlt - Halbzeit also. Bernhard Möllmann, zuständig für die Pressearbeit bei der ARD, zeigt sich mit den bisherigen Einschaltquoten zufrieden. "Mit dem Musikantenstadl werden sie vielleicht mehr Zuschauer erreichen. Doch Klemperer war nicht als Quotenbringer ausgerichtet." Dass die Zahlen nicht an die dreiteilige Strittmatter-Verfilmung "Der Laden" heranreichen - ein ebenfalls mit autobiographischen Zügen durchzogenes Geschichtsepos, das im vergangenen Herbst in der ARD lief und durchschnittlich 4,2 Millionen Zuschauer erreichte - führt Möllmann auf die längere Ausstrahlungsdauer zurück. "Vor dem Pilotfilm haben wir anständig die Werbetrommel gerührt und liegen mit über elf Prozent gut im Rennen." Dass dann nicht alle Zuschauer dran bleiben, sei völlig normal. Die langsame Erzählweise liege außerdem nicht im Trend. "Wir haben ein Publikum angesprochen, das informationsorientiert und sehr gut gebildet ist", definiert Möllmann die erreichte Zielgruppe.

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