Zeitung Heute : Ein Rätsel

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Betrifft: „Eine Stadt macht sich klein" vom 21. Mai 2002

Der Autor beleidigt eigentlich alle, die berechtigte Kritik an der Regierung von George W(ildwest) Bush üben, aber keineswegs am amerikanischen Volk und der amerikanischen Politik grundsätzlich. Regierungswechsel bringen nun mal unterschiedliche Persönlichkeiten hervor, da kann man nicht immer nur kritiklos sein. Das muss ein Bush ebenso aushalten wie z.B. Scharon, und es bedeutet nicht, dass der Kritiker antiamerikanisch oder z.B. antiisraelisch eingestellt ist. Wir verdanken den Amerikanern unbestritten viel, müssen ihnen deshalb aber nicht in allen Dingen folgen.

Ihre Kritik an Wowereit ist berechtigt, seine Anwesenheit ist Pflicht und ein Gebot des Anstands, er hätte sich die Peinlichkeit ersparen können. Aber nun gleich den Teufel an die Wand malen und ein Horrorszenario aufbauen, wie Ihr Autor, ist mehr als übertrieben. Wenn wir den Amerikanern „ein Rätsel sind“, muss ich sagen, dass mir Bush ein Rätsel ist, seine Politik bleibt mir unverständlich. Vielleicht könnte Ihr Redakteur hier mehr Licht in das Dunkel bringen und mal das linke Auge wieder öffnen.

Eike Mewes, Rangsdorf

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