Zeitung Heute : Ein Sack zum Sitzen und Liegen

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Der Sitzsack war einmal ganz modern in längst vergangenen Zeiten, Ausdruck eines ungezwungenen Lebenstiles jenseits aller konventionellen Vorgaben. Der mit Bohnen gefüllte Sitzsack war Ausdruck antiautoritären Wohnens. Aber er war schwer und nicht besonders praktisch und irgendwann verschwand er in der Versenkung. Aber jetzt lebt er wieder auf als Fatboy. Die niederländische Firma gleichen Namens hat den guten alten Sitzsack von dem finnischen Designer Jukka Setälä verbessern lassen. Setälä hat ihm eine robuste und leicht abwaschbare Nylonhülle gegeben und ihn mit 400 Liter feinster Styroporkügelchen gefüllt. Das macht den Fatboy einerseits sehr leicht und andererseits leicht formbar. Dank der feinen Kügelchen schmiegt sich der Sack samt Inhalt dem Körper an. Durch Aufschütteln und grobes Positionieren wählt man seine Funktion.

Der Fatboy lädt ein zum aufrechten Sitzen oder zum bequemen Liegen wie auf einem dicken Futon ein. Man kann ihn knautschen und kuscheln. Das Original misst 140 mal 180 Zentimeter. Es gibt ihn auch in der runden Varinate „Island“ mit einem Durchmesser von 120 Zentimetern und als Hundekissen „doggybag“ statt Körbchen. Tsp

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