Zeitung Heute : Ein Studium, das Türen öffnet

Sozialarbeit im europäischen Vergleich an der ASFH

Marion Hartig

Wie geht man in Frankreich mit Obdachlosen um? Gibt es in England so etwas wie Hartz IV? Und haben Einwanderer in Spanien es leichter als in Deutschland? Sozialforschung im europäischen Vergleich – das ist das Thema des Studiengangs Comparative European Social Studies, der 1995 auf Initiative der Hogeschool Zuyd Maastricht und der London Metropolitan University an den Start ging. Am Curriculum mitgearbeitet hat auch die Alice Salomon Fachhochschule Berlin (ASFH). Heute sind 28 europäische Partnerhochschulen an dem Master-Studium beteiligt, das mit einem Theoriesemester in Maastricht beginnt. „Lehrsprache ist Englisch“, erklärt ASFH-Rektorin Christine Labonté-Roset. Die Teilnehmer lernen Strukturen und Politik der Europäischen Union kennen, erfahren, wie innerhalb Europas professionelle Sozialarbeit praktiziert wird und wie man vergleichende Sozialforschung betreibt. Es folgen sechs Monate Forschung an einer Partnerhochschule. „Die Berufschancen nach dem Studium sind sehr gut“, sagt Labonté-Roset. Der Aufbaustudiengang für Bachelor-Absolventen, die als Sozialarbeiter, Soziologen oder Pädagogen ausgebildet sein und Praxiserfahrungen haben sollten, öffne die Türen für die Mitarbeit in international orientierten Organisationen oder Sozialverbänden in Europa.

Mehr Infos im Internet:

www.macess.nl

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