Zeitung Heute : „Ein überzeugendes und authentisches Engagement“

Positives Echo des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft auf RAG-Aktivitäten

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„Die Kunst gehört zu denjenigen Lebensmächten, die dem Menschen nicht bloß Stunden beglückender Entspannung bescheren, sondern auch Klarheit des Blickes und die Festigkeit der Gesinnung gewinnen helfen, deren er in der Auseinandersetzung mit drängenden Lebensforderungen bedarf. Verkümmerung der Kunst ist Verstümmelung des ganzen Menschentums, die auch im Bereiche der Lebensnotwendigen ihre verhängnisvolle Wirkung zeigen würde.“

Von dieser Überzeugung ging der Bundesverband der Deutschen Industrie aus, als er Anfang der fünfziger Jahre zur Gründung des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft aufrief. Er fußte dabei auf dem Bewusstsein der Verpflichtungen, die der deutschen Industrie in einem Zustand zufielen, da die öffentlichen Instanzen durch den materiellen Notstand weithin gehindert waren, für die Wahrung des deutschen Kunsterbes und die Fortentwicklung deutschen Kunstschaffens das Notwendige zu tun. Hier sollte die Arbeit des Kulturkreises einspringen.

Dieses vor mehr als fünf Jahrzehnten formulierte Aufgabe hat der Kulturkreis seither nachhaltig erfüllt. Als einzige überregionale Institution für den Dialog zwischen Kultur und Wirtschaft vereint der Kreis mittlerweile weit mehr als 400 Mitglieder, vorwiegend Unternehmen oder der Wirtschaft nahe stehende Personen. Sie setzen sich engagiert für den Erhalt eines lebendigen und zukunftsorientierten Kulturlebens ein.

Auch die RAG zählt zu den Mitgliedern des BDI-Kulturkreises, der seine Kompetenzen vor allem einsetzt als Förderer junger Künstlerinnen und Künstler, kulturpolitischer Sprecher der Wirtschaft und Gesprächspartner zum Thema Wirtschaft und Kultur. „Die vielfältigen Aktivitäten des Konzerns in Nordrhein-Westfalen, vor allem im Ruhrgebiet, sind aus unserer Sicht vorbildlich und nachahmenswert. Die RAG wird hier ihrem selbst erhobenen Anspruch gerecht, Kultur für jeden erlebbar zu machen, und das nicht nur durch das große Engagement im Zusammenhang mit der Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2010“, betont die Geschäftsführerin des Kulturkreises, Karin Heyl.

Dabei hebt sie besonders die aktive Einbindung des Vorstands in die einzelnen Maßnahmen heraus: „Das kulturelle Engagement des Konzerns wird von der Chefetage bis in alle Abteilungen hinein aktiv vertreten. Deshalb ist es authentisch und überzeugend zugleich“, stellt Geschäftsführerin Karin Heyl fest.

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