Zeitung Heute : EINE HALBE MILLION FÜR DIE PHILOSOPHIE

Der Tagesspiegel

Literatur und Philosophie. Beides anspruchsvolle Themen. Beides Themen, sollte man meinen, die in Bücher gehören und nicht ins Fernsehen. Marcel Reich-Ranicki bewies mit dem „Literarischen Quartett“ das Gegenteil (Zuschauer im Jahresdurchschnitt 2001: 600 000). Als er aufhörte, folgten ihm Peter Sloterdijk (l.) und Rüdiger Safranski (r.) mit dem „Philosophischen Quartett“. Ihr Anfang war viel versprechend: 800 000 sahen zu, als sie Reinhold Messner und den Theologen Friedrich Schorlemmer geladen hatten. Dann kamen Hamburgs Ex-Bürgermeister Klaus von Dohnany und der Literat Martin Walser. Mit ihnen kam der der Einbruch: nur 270 000 Zuschauer. Was aber auch daran lag, dass die Sendung eine Stunde später ausgestrahlt wurde als sonst, um Mitternacht. Die letzte Sendung, mit dem BE-Intendanten Claus Peymann, könnte vielleicht eine Ahnung von einer Durchschnittsquote geben: 430 000; nicht schlecht für Philosophie. nol

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