Zeitung Heute : Einfach mal nach Osteuropa gehen

Ein Praktikum im Ausland steigert die Job-Chancen nach der Uni

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Ein Praktikum im Ausland kann bei Bewerbungen von besonderem Vorteil sein. Denn vom Boom in manchen Ländern wollen immer mehr deutsche Unternehmen profitieren und rekrutieren deshalb auslandserfahrenen Nachwuchs. Die Landesziele sollten Studenten mit ihrem Berufsziel abstimmen. Indien beispielsweise bietet sich für diejeinigen an, die sich für die Softwareindustrie oder die Dienstleistungsbranche interessieren. Für angehende Maschinenbauer sind dagegen die neuen EULänder in Osteuropa interessanter, denn die entwickeln sich gerade besonders in der Automobilindustrie zu Europas Produktionsstandort Nummer Eins.

Einziger Wermutstropfen: Ein Praktikum im Ausland kostet zwar sehr viel als eins in Deutschland – eine angemessene Bezahlung ist dennoch genauso wenig selbstverständlich. Wer ein studienbezogenes Praktikum in einem europäischen Land machen will, kann sich beim Career Center der TU um ein Stipendium beim Programm Leonardo bewerben. Darüber erhalten sie einen Fahrtkostenzuschuss und bis zu 500 Euro Taschengeld pro Monat. Die Chancen auf ein Praktikum in den osteuropäischen Ländern sind dabei besonders hoch. Europaweit finden Praktikumsstellen für das Leonardo-Programm über die Seite „Leo-Net Joe“, die vom Career-Service angeboten wird. Eine Übersicht über andere Stipendienprogramme bieten die Webseiten des DAAD und der Organisation Inwent.tiw

Mehr im Internet:

www.wtb.tu-berlin.de/career/leonardo.htm

http://130.149.123.87/joe/

www.daad.de/ausland/de/3.5.html

www.inwent.org/ins_ausland/fuer_wen/

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