Zeitung Heute : Einigung im Streit um historische Krebszellen

Berlin - Die Zelllinien der 1951 an Krebs gestorbenen US-Farmarbeiterin Henrietta Lacks haben der Medizin enorme Fortschritte erlaubt – erst jetzt sind klare Regeln für den ethischen Umgang mit diesen HeLa-Zellen erarbeitet worden. Die Nationalen Gesundheitsinstitute der USA (NIH) gaben eine Vereinbarung mit Lacks’ Nachkommen bekannt. Das entzifferte Erbgut soll Forschern unter bestimmten Bedingungen zur Verfügung stehen. NIH-Chef Francis Collins sagte über die Afroamerikanerin Lacks, sie habe „der Wissenschaft und der Medizin unbezahlbare Dienste“ erwiesen. Lacks wurde unfreiwillig zu einer Heldin der Medizingeschichte: Die fünffache Mutter starb mit 31 Jahren an Gebärmutterhalskrebs, zuvor hatten Ärzte ihr ohne ihr Wissen Krebszellen entnommen. AFP

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