ELEKTRONENMIKROSKOPE : Vier Spezialgeräte unter einem Dach

In dem neuen Labor arbeiten vier Spezialgeräte. Bei einem Transmissions-Elektronenmikroskop (TEM) wird die Probe durchleuchtet. Sie muss sehr dünn sein, darf nur wenige Atomlagen umfassen. Die TU Berlin betreibt zwei TEMs.

Dazu gibt es einen „Elektronenbohrer“. Dieses Mikroskop kann nicht nur abbilden, sondern eine Probe auch im Nanomaßstab bearbeiten: etwa Löcher bohren oder fräsen und dreidimensionale Objekte aufbauen.

Das „Arbeitspferd“ ist ein Rasterelektronenmikroskop (REM). Dort tastet der Elektronenstrahl die Oberfläche des Objekts ab. Durch Wechselwirkungen der Elektronen mit dem Objekt wird ein Bild erzeugt. Die vier Geräte kosten zusammen etwa vier Millionen Euro. pja

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!