Zeitung Heute : Elke Naters, Schriftstellerin

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

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WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Blauen Himmel sehen.

2. Zu Hause: Unser Haus, den Garten, die Tiere, mein Zimmer und mein Bett.

3. Beim Schreiben: Mich selbst zu überraschen.

4. An Männern: Dass sie meistens geradeaus sind.

5. An Frauen: Dass sie hinter die Dinge sehen können.

6. An Kindern: Dass sie solche Anarchisten sind.

7. An Deutschland: Dass es in Europa liegt.

8. An Südafrika: Das Meer, die Sonne, die Landschaft, die Menschen und ihre Fähigkeit zu verzeihen.

9. An meinem Leben: Meinen Mann, meine Familie, meine Arbeit, dass ich fast nur Dinge tue, die ich gerne mache und so viel Sonne habe

– und dass es immer noch besser wird.

10. Ein Satz, den ich gerne öfter hören würde:

Du siehst fantastisch aus! Hast du abgenommen?

WAS ICH NICHT MAG

1.Beim Aufwachen: Geweckt zu werden.

2. Zu Hause: Unordnung und dass sich der Haushalt nicht von selbst erledigt.

3. Beim Schreiben: Wenn die Worte nicht fließen.

4. An Männern: Dass man sie auf eine Party schickt und alles, was sie berichten, wenn sie

heimkommen ist: war ganz nett.

5. An Frauen: Dass man so vorsichtig mit ihnen

sein muss.

6. An Kindern: Dass sie solche Chaoten sind.

7. An Deutschland: Zu vieles.

8. An Südafrika: Die Apartheid und ihre Folgen.

9. An meinem Leben: Dass ich nicht alles gleichzeitig haben kann; dass viele meiner Freunde so weit weg sind und dass mich der Alltag überall einholt.

10. Ansonsten …: Dass mir immer wieder

das Geld ausgeht.

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