Zeitung Heute : Energie aus Holz und Gülle

-

Nicht jeder, der nachwachsende Rohstoffe verbrennt, wird staatlich gefördert – Raucher müssen sogar sehr hohe Steuern zahlen. Aber mal im Ernst: Der Biomasse aus Holz, Stroh und Gülle wird zugetraut, einen zehnprozentigen Anteil an der Versorgung mit Wärme und Strom zu übernehmen. Und das wäre schon eine ganze Menge, denn heute liegt dieser Wert noch bei 1,5 Prozent. Informationen über Förderungen sowie geplante und laufende Projekte gibt es bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe in 18 276 Gülzow, die InternetAdresse lautet: www.fnr.de .

Den Hinweis auf die Fachagentur fanden wir in einem Kompendium, das vom Bundesumweltministerium herausgegeben wird. Die Broschüre „Förderüberblick – Ansprechpartner und Adressen“ ist Bestandteil einer Schriftenreihe, die sich mit „Erneuerbaren Energien und nachhaltiger Entwicklung“ befasst. In diesem Adressteil findet man erste Hinweise auf Fördermöglichkeiten und darüber hinaus zahlreiche Adressen von Bundes- über Landesbehörden hin zu Verbänden und Organisationen. Der dazu gehörige Band „Natürliche Ressourcen – Umweltgerechte Energieversorgung“ gibt einen guten Überblick über die Vielzahl von Verfahren, der Natur Energie zu entziehen und zu nutzen. Zu bestellen wären die Broschüren unter der Rufnummer 018 88 / 305 - 3355, wobei eben gerade die Adressensammlung vergriffen ist. Wie wir telefonisch erfuhren, werden die Interessenten auf einer Bestell-Liste berücksichtigt und so schnell wie möglich mit einem Nachdruck versorgt. Schneller klappt’s unter der Adresse http://www.bmu.de/fset1024.php , dort gibt’s alles zum Herunterladen als PDF-Dateien. gih

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!