Energiewende : Trotz Akw-Abschaltungen genug Strom durch Wind- und Solarenergie

Entgegen den Warnungen nach der Abschaltung von acht Atomkraftwerken im vergangenen Sommer, gibt es auch an kalten Tagen genug Strom in Deutschland.

Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) sieht die Energiewende auf einem guten Weg.
Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) sieht die Energiewende auf einem guten Weg.Foto: dpa

Der Blackout fällt aus. Vor einem halben Jahr haben Netzbetreiber, Energiekonzerne und Politiker der Regierungsfraktionen gewarnt, dass nach der Stilllegung von acht Atomkraftwerken an einem kalten Tag im Winter das ganze Stromnetz zusammenbrechen könne. Nun haben die vier großen deutschen Netzbetreiber in einer Umfrage der Nachrichtenagentur dapd Entwarnung gegeben. Es werde zwar wegen der Kälte mehr Strom verbraucht als normal, aber es herrscht weder Windstille noch eine undurchdringliche Wolkendecke. Deshalb liefern Windräder und Solarstromanlagen genug Energie. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) sagte dem Tagesspiegel dazu: „Gerade in diesen extrem kalten Tagen zeigt sich, dass die erneuerbaren Energien Versorgungssicherheit und Stabilität schaffen. Der Ausbau von Wind und Solar zahlt sich aus.“ Röttgen meinte, die Einschätzung der Netzbetreiber zeige, „dass Horrorszenarien, nach denen die Stromversorgung zusammenbricht und die Preise explodieren, unseriös sind“.

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