Zeitung Heute : „Er kann das nicht allein schaffen“

Bischof Wolfgang Huber, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg

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„Im Vorfeld war vor allem von Einschnitten die Rede. Doch die entscheidende Frage ist, was sie bewirken. Eine Kürzung der Leistungen an Arbeitslose lässt sich nur vertreten, wenn die Zeit der Arbeitslosigkeit kürzer wird. Eine Lockerung des Kündigungsschutzes hat nur Sinn, wenn er mehr Menschen in Beschäftigung hinein und nicht nur aus ihr herausbringt. Änderungen in der Gesundheitspolitik müssen darauf zielen, dass ein gerechtes Gesundheitswesen für alle auf Dauer finanzierbar bleibt. Daran, wie trotz der wirtschaftlichen Krisensituation neue Arbeitsplätze entstehen können, entscheidet sich viel.

Der Bundeskanzler kann das nicht allein schaffen; aber er kann das entscheidende Zeichen setzen.“

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