Zeitung Heute : Erdgasauto: Bivalent macht flexibler

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Bei Erdgasautos hat man die Wahl unter zwei Systemen. Das eine sind monovalente Erdgasautos, die nur mit Erdgastanks bestückt sind, wie zum Beispiel der Fiat Multipla Blupower oder der Opel Zafira 1.6 CNG. Ihr Vorzug ist, dass ihre Motoren konsequent auf Erdgas optimiert werden können, da sie nie Benzin verbrennen müssen. Bei uns bieten sich monovalente Fahrzeuge vor allem für Flottennutzer an, die sich in einem eng umgrenzten Umfeld bewegen.

Wer ein Erdgasfahrzeug fahren, aber dabei so flexibel bleiben möchte, dass er auch dort mobil bleibt, wo es keine Erdgastankstellen gibt, muss ein bivalentes Fahrzeug fahren. Diese Autos haben zusätzlich einen Benzintank an Bord, wie der Multipla Bipower. Mit gefüllten Erdgastanks bewältigt der problemlos rund 500 Kilometer und mit den Benzintanks noch einmal rund 450 Kilometer. Und da er ein Serienfahrzeug ist, sind die Tanks so montiert, dass weder der Passagierraum noch der Laderaum eingeschränkt werden - ein Problem bei all den Fahrzeugen, die nachträglich auf Gasbetrieb umgerüstet werden und dadurch auch um einiges teurer werden als die Grundmodelle. Dagegen kostet ein Multipla Bipower nicht mehr als ein vergleichbarer Benziner.

Neben Fiat haben heute Volvo, Ford, Opel und VW Erdgasfahrzeuge in ihrem Programm. Und ein wichtiges Argument für den Kauf können auch die diversen Förderprogramme durch örtliche und regionale Energieversorger sein. So gewährt die Gasag Kraftstoffgutschriften zwischen 333 und 777 Euro. Ausführliche Informationen über Erdgasfahrzeuge gibt es beim "Trägerkreis Erdgasfahrzeuge" (Josef-Wirmer-Straße 1, 53123 Bonn, Tel. 0228/2598-0, Infoline 01802/23 45 00 und www.erdgasfahrzeuge.de ).

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