Zeitung Heute : Ergreifend

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In Mosambik hat kurz nach der Großen Flut ein Solidaritätskonzert mit den ostdeutschen Hochwasseropfern stattgefunden. Die Begründung: „Wir wollen endlich einmal etwas zurückgeben.“ Aus vielen Ländern, die sonst selbst oft Opfer von Katastrophen sind, haben die Deutschen Hilfe bekommen. Besonders ergreifend war ein Brief von KZÜberlebenden aus der polnischen Region Waldenburg, die 2000 Zloty für die Hochwasseropfer gespendet hatten. Die umgerechnet 500 Euro überwiesen sie der Caritas. In Sachsen haben auch die Gefangenen der Justizvollzugsanstallten 7800 Arbeitsstunden Hilfe geleistet. Sie füllten Sandsäcke und halfen auch dabei, beispielsweise Justizakten der flutgeschädigten Staatsanwaltschaften zu retten. deh

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