Zeitung Heute : Erika Steinbach will nicht mehr in die CDU-Führung

Berlin - In der CDU hat sich der Streit um den Kurs der Partei beim Thema Vertreibung und Versöhnung mit Polen zugespitzt. Nach einem Eklat im Vorstand der Unionsbundestagsfraktion kündigte die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, an, sich aus der Parteispitze zurückzuziehen. „Ich werde nicht mehr erneut für den Parteivorstand kandidieren“, sagte Steinbach am Donnerstag der „Welt“. Sie wolle nicht mehr als konservatives Alibi in der CDU fungieren. Steinbach hatte in der Fraktionssitzung umstrittene Äußerungen von zwei Vertriebenenfunktionären und CDU-Politikern zum Weltkriegsbeginn und zum deutschen Einmarsch in Polen verteidigt und dabei gesagt, sie könne es „leider nicht ändern, dass Polen bereits im März 1939 mobilgemacht hat“. afk/cvm

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