Zeitung Heute : Erst kam der Stahl, dann die Stadt

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1950 beschließt die DDR-Regierung den Aufbau des Stahlwerks und die Gründung von Eisenhüttenstadt. In der Folgezeit entstehen ein Hochofenwerk, Walzwerke, ein Konverterstahlwerk und Anlagen für Verzinkung und Beschichtung. Die geplante Privatisierung nach der Wende zieht sich bis 1995 hin. Der damals noch belgische Konzern Cockerill Sambre (CS) erhält schließlich den Zuschlag. 1999 wird CS Teil der französischen Usinor-Gruppe. 2002 fusionieren Usinor, Arbed und Aceralia zum Stahl-Weltkonzern Arcelor , zu der Eko Stahl noch heute gehört. Doch das Unternehmen könnte schon bald erneut den Besitzer wechseln, Mittal Steel will Arcelor übernehmen. Die Mitarbeiter von Eko Stahl haben sich an wechselnde Eigentümer gewöhnt. avi

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