Zeitung Heute : Erziehungswissenschaftler Peter Hübner gestorben

Der Tagesspiegel

Der Erziehungswissenschaftler und Soziologe Peter Hübner ist am Donnerstag im Klinikum Benjamin Franklin nach einer kardiologischen Operation im 68. Lebensjahr gestorben. Hübner ist aus der hochschul- und schulpolitischen Diskussion der Berliner SPD nicht wegzudenken. Von 1981 bis 1988 war er Vizepräsident der FU und besaß das Vertrauen so unterschiedlicher Präsidenten wie des konservativen Dieter Heckelmann, des linken Johann Wilhelm Gerlach und des derzeitigen Präsidenten Peter Gaehtgens. Hübner war ein Mann des Ausgleichs, der Polarisierung verabscheute und als „Reformsozialist“ immer den Kontakt zu Konservativen wie Linken pflegte. Seiner ausgleichenden Politik ist es mit zu verdanken, dass die FU trotz des Verlusts von über 200 Professuren auf einen kleineren, aber effizienten Zuschnitt der Fächer gebracht wurde. In der SPD hatte Hübner an der Neuformulierung des Berliner Hochschulgesetzes von 1990 wesentlichen Anteil. Als Schulkenner leitete er bis Dezember 2001 den Fachausschuss „Stadt des Wissens“. U. S.

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