Zeitung Heute : Es liegt was in der Luft

Warum das Fliegen so schädlich für unser Klima ist

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Schon vor drei Jahren besagte ein Bericht des OECD, dass der Beitrag des Luftverkehrs zum Treibhauseffekt im Jahr 2005 den der 650 Millionen Pkw weltweit übersteigen wird. Und da hatten die Berechnungen mit Billigfliegern noch gar nichts zu tun. Im Schnitt verbrauchen moderne Flugzeuge pro Passagier etwa fünf bis sechs Liter Kerosin, allerdings schädigt die Verbrennung des Treibstoffs in einer Reisehöhe von bis zu 13000 Metern das Klima mindestens doppelt so stark wie in Bodennähe. Das gefährliche an der Sache ist die Art, wie das Kerosin verbrennt. Dabei wird nicht nur CO2 ausgestoßen, sondern auch Stickoxide. Stickoxid erhöht die OzonKonzentration in der Atmosphäre, so dass die Erdwärme nicht ausreichend abstrahlt. Der Wasserdampf erhitzt zusätzlich. Er fördert die Wolkenbildung, bei klarem Himmel sinkt die Temperatur nachts um mehr als ein Grad tiefer. Diese Messungen stammen aus der Zeit des Flugverbots nach dem 11. September 2001 in den USA. nan

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