Zeitung Heute : Es war einmal in Amerika

Als die Beatles aufhörten, suchte John Lennon eine neue Heimat. Er fand sie in New York. Unsere Autorin stand dort vor dem Kino in einer Schlange mit ihm und Yoko Ono. Im Dezember 1980 wurde Lennon erschossen.

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Von Sabine Reichel Es muss im Januar 1981gewesen sein – knapp einen Monat nach seiner Ermordung. Ich stand im Flur von John Lennons Wohnung im „Dakota“ und sah fassungslos auf den Hutständer. Don Lenzer, preisgekrönter Kameramann des Videos von „Double Fantasy“ mit John und Yoko, hatte mich mitgenommen. Lennon liebte Mützen. Im Film „A Hard Day’s Night“ trug er diese schwarze kleine Schiebermütze mit dem Druckknopf vorne, sehr britisch. In New York sah man ihn öfter mit seiner blauen Jeans-Ballonmütze. Und jetzt hingen sie alle hier, an diesem Garderobenständer, als ob nichts wäre.

Ich saß im weiß eingerichteten Wohnzimmer im sechsten Stock, vom dem man den Park überblicken konnte, und wünschte mir, dass er durch die Tür käme und sich an sein weißes Klavier setzen würde. Später schlich ich in die große, ziemlich einfache Küche, an deren Wänden Kopien von Schnappschüssen von Johns kleinem Sohn Sean angepinnt waren, und warf schnell einen Blick in das schlichte Schlafzimmer mit dem großen antiken Holzbett, in dem John oft tagelang vor dem Fernseher lag. Seine Akustikgitarre stand an die Wand gelehnt. Er würde nie wieder darauf spielen.

Manchmal tötet einen, was man besonders liebt. Für John Lennon war es New York City. Er hatte als Beatle immer wieder in Hotels absteigen müssen und den emotionalen Zustand eines erschöpften Pendlers erreicht. Seit 1970 ein Ex-Beatle und von England gelangweilt, floh er ein Jahr später mit seiner Frau Yoko Ono in die wilde laute Stadt. Nach Aufenthalten im St.-Regis-Hotel und in verschiedenen Wohnungen in Greenwich Village zog das Paar 1973 ins „Dakota“-Apartmenthaus am Central Park West, ein eigenwillig düsteres, damals schon fast 100 Jahre altes Bauwerk mit Türmchen und schmiedeeisernem Schnickschnack, in dem auch Leonard Bernstein (der ihn öfter anrief) und Bogarts Witwe Lauren Bacall wohnten. Die Adresse 1 W.72nd Street war ziemlich nobel für einen Mann, dessen gotteslästerlichen Äußerungen 1966 auf einer Pressekonferenz („Die Beatles sind heute populärer als Jesus“) in den USA die öffentliche Verbrennung seiner Platten nach sich zogen. Aber es war ja nicht das puritanische „Red Neck“-Amerika seines alten Idols Elvis, oder das des immer noch tobenden Vietnamkriegs, das ihn anzog. John, das vereinsamte Kriegskind, rastloser Sohn eines Seemanns und britisch bis in die Knochen, brauchte einen Ankerplatz und noch viel wichtiger, ein neues Selbst.

Die Beatles waren entzweit, und auch die 1968 von hitzköpfigen und idealistischen jungen Leuten angekündigte Revolution hatte nicht stattgefunden. „Flower power didn’t work. So what? We’ll start all over again!“, hatte Lennon schnippisch gesagt. Und mochte die Revolte in Europa erst einmal vorbei sein, New York, besonders Manhattan, war Anfang der 70er noch ein Hippie-Mekka, voll bunter Vögel, die Plateausohlen und „Bell-Bottoms“ trugen, Pot rauchten und ihr Land beschimpften. Die zusammengewürfelte Musik-, Künstler- und Modeszene spielte sich im schmuddeligen, anarchistischen East Village ab, wo ein paar Jahre später „Blondie“ im „CBGB“ und Patti Smith im „Bottom Line“ singen sollten. Es gab noch das „Ritz“ in der 12., das „Palladium“ in der 14. Straße und Andy Warhols „Factory“ beim Union Square. Es war die perfekte Umgebung für den Neustart eines desillusionierten Superstars.

Lennon war mit Anfang 30 kein Szenetyp mehr. Er hatte den Zirkus verlassen und brauchte sich nicht mehr für kommerzielle Spektakel einspannen zu lassen. Es gab nur noch ein Projekt, dem er sich mit der für ihn typischen Leidenschaft widmete: John Lennon, ein Brite in New York, Musiker und Mensch, dem die identitätsraubende Beatles-Vergangenheit fast das Genick gebrochen hatte. „The Dream is over“, hatte er auf seiner ersten Soloplatte „Plastic Ono Band“ verkündet, kein Elvis, kein Dylan, kein Yoga, keine Könige – und besonders keine Beatles – interessierten ihn mehr, „I just believe in me“, sang er, „Yoko and me“, und schloss mit einem „and that’s reality“ – und das ist die Wirklichkeit.

Er fädelte sich geschickt in das New Yorker Leben ein, mied modische Clubs, Eröffnungen und Partys, die nichts mit Musik zu tun hatten. Er traf lieber Leute aus der linken Politszene wie Abbie Hoffman und Jerry Rubin, oder den Poeten Allen Ginsberg und den New Yorker Fotografen Bob Gruen. Besonders beliebt war er bei den New Yorker Radio-DJs wie „Cousin Brucie“. Lennon kam gerne unangemeldet vorbei, plauderte „live“ mit ihnen und bestand darauf, das Wetter in seinem Liverpool-Dialekt anzusagen („Heute fällt das Wetter aus. Bleiben Sie also zu Hause“). Einmal brachte er sein 1972 erschienenes Solo-Album „Some Time in New York City“ mit, ein hochpolitisches, aggressives (und von Kritikern verrissenes) Querbeet-Album, in dem er mal wieder alles aufs Korn genommen hatte, was ihn berührte; eingelochte Bürgerrechtskämpfer, Feminismus, die CIA und das tapfere Irland. Das vernichtende Klagelied „Woman is the Nigger of the World“ war den Radiostationen zu provokativ und wurde nie gespielt. Beliebter war „New York City“, ein rockiges, furioses Hassliebeslied auf die „Scheißstadt“, die „bad ass city“ mit dem Refrain „Que pasa, New York?“ – Was ist los, New York?

Dass diese Stadt ihm den Luxus der Freiheit ließ, konnte er nie ganz fassen. „Ich laufe hier seit sieben Jahren frei herum. Das ging natürlich nie als Beatle in England. Ich kann überall hingehen. Habt ihr eine Ahnung, wie wunderbar das ist?“, hat er noch einmal in einem Interview am Tag seines Todes geschwärmt.

Das lag natürlich an den New Yorkern, die daran gewöhnt waren, dass sich Celebrities völlig nonchalant in der Stadt bewegten. Ich lebte damals als Autorin in der Stadt. Als ich 1976 auf der Upper Westside ins „Regency“-Kino ging, um den als besten, aber unerträglich blutrünstigen Film des Jahres angekündigten Film „Taxi Driver“ mit Robert De Niro am Tag der Premiere zu sehen, gab es eine lange Schlange. Ich wartete und drehte mich gelangweilt um. Da standen John und Yoko, eingehakt, ganz brav, normal und geduldig wartend wie alle anderen. „Hi John, wie geht’s so?“ rutschte mir raus, während ich versuchte, ihn nicht anzustarren wie ein liebestrunkener Teenager. Er war nicht sehr groß, knapp 1 Meter 80, wirkte fast zierlich, war sauber rasiert – er hatte diesen britischen Rosenteint – trug Jeans, Cowboystiefel, einen grauen Rollkragenpulli ( wie Yoko) und eine Lederjacke, und er dankte mit einem slangigen „awright, thank you,“ in dieser unnachahmlichen kehligen Stimme, freundlich lächelnd der Nachfrage. Später setzte er sich mit Yoko in die letzte Reihe und verschwand noch im Dunkeln, bevor der Abspann kam.

Lennon war Fremden gegenüber vorsichtig. Alte Freunde kamen natürlich zu Besuch. Paul McCartney nur einmal mit Ehefrau Linda, aber Ringo Starr war öfter mit Ehefrau Barbara da. Von allen Beatles redete Lennon am meisten über Ringo und immer mit der größten Wärme. Ringo war auch der Erste, der bei Yoko nach Johns Ermordung im „Dakota“ ankam, um sie und Sohn Sean zu trösten. John war gut mit David Bowie und Elton John befreundet, bei dessen Konzert im Madison Square Garden er unangemeldet auf die Bühne sprang und mit ihm „Lucy in the Sky with Diamonds“ sang. Mit seinem Westside-Nachbarn Mick Jagger verband ihn eine episodenhafte Freundschaft. Als er vorübergehend von Yoko getrennt war, besuchte er den Rolling Stone öfter in seinem Feriensitz auf Long Island. „Wir tranken, segelten, spielten Gitarre,“ erzählte Jagger einmal. Als John wieder mit Yoko zusammen war, ließ er laut Jagger nie wieder von sich hören. Das ging wohl weniger gegen Mick, vielmehr hatte John eine neue Passion gefunden.

Es hatte Ende 1973 ein, so Lennon scherzhaft, „Lost Weekend“ in Los Angeles gegeben, das in Wirklichkeit 18 Monate dauerte. Die sieben Jahre ältere Yoko, die er „Mutter“ nannte, hatte ihren unzufriedenen, trinkenden, koksenden Chauvi an die Luft gesetzt. Nachdem er geläutert, nüchtern und mit „Rock ’n’ Roll“, für viele eine seiner besten Platten, unterm Arm wieder bei Yoko im „Dakota“ antreten durfte, wurde sie schwanger mit Sean, der 1975 zur Welt kam, am 9. Oktober, dem gleichen Tag wie sein Vater.

Damals gab es auch eine andere gute Nachricht von der Einwanderungsbehörde. Das FBI hatte eine Akte mit 300 Seiten über Lennon zusammengetragen. Die Nixon-Regierung fürchtete den einflussreichen Musiker als einen Revoluzzer und Vietnamkrieg-Kritiker – Lennon mietete 1974 eine Häuserwand am Times Square und ließ in riesigen Lettern „War is over if you want it“ draufmalen. Gern hätte man ihn abgeschoben, „wenn’s irgendwie geht wegen Drogenbesitz“ – so die Akte. Aber nach zwei Jahren Kampf und 250 000 Dollar Anwaltskosten, kriegte John Lennon 1976 seine ersehnte Green Card, die Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung, eine Art Auszeichnung, auf die er stolzer zu sein schien als über den 1965 verliehenen M.-B.-E.-Orden (Member of the British Empire) von der Queen, den die Beatles ihrer Königin in jugendlicher Protestlaune 1969 zurückgeschickt hatten.

Entspannt konnte sich der junge Vater seinem Sohn Sean widmen und beschloss, dass die Revolution zu Hause und mit vertauschten Rollen stattzufinden hatte. Yoko, die aus einer Tokioer Bankerfamilie stammte, wurde Geschäftsfrau und erledigte im extra angemieteten Büro – die Lennons besaßen mehrere Wohnungen im „Dakota“ – all die geschäftlichen Dinge, während John als Hausmann für Sohn Sean zuständig war. Vielleicht ging er in seiner neuen Rolle als liebender Vater besonders auf, weil er Sohn Julian (heute 42) aus seiner ersten Ehe mit Cynthia Powell sträflich vernachlässigt hatte.

Und so konnte man Daddy John im Coffee-Shop um die Ecke sehen, wenn er sich Muffins für seinen Tee holte, oder wenn er Sean im Kinderwagen durch den Park schob. Um diese Zeit war Lennon mal wieder auf einem spirituellen Trip. Er hatte das Rauchen aufgegeben, meditierte täglich und aß makrobiotische Kost. Er verbrachte viel Zeit damit, in der großen, weißen Küche Brot zu backen und braunen Reis zu kochen. Sein alter Freund und Plastic-Ono-Band-Mitspieler, Klaus Voormann, der ihn im „Dakota“ mit seinem eigenen Sohn Otto besuchte, beschreibt John als sehr sorgfältigen und engagierten Koch, der gleich fragte: „Hast du dir die Hände gewaschen, Klaus?“ Er fegte gern Krümel vom Tisch und legte großen Wert auf ein gepflegtes Äußeres, auch wenn seine Garderobe über die Jahre wie ein amüsantes Sammelsurium jeglicher Stilarten aussah, das mehr Experimentierfreude als Geschmack verriet. In seiner Büro-Wohnung hatte er ein Extrazimmer allein für seine vielen verrückten alten Pelzmäntel. Nur zum Ende seines Lebens sah er recht adrett aus; mit ganz normalem Haarschnitt und einem unspektakulären Outfit (Pulli, Jacke, teure Sportschuhe) – ganz das Abbild eines berufstätigen Durchschnittsmannes.

Der 8. Dezember 1980 war ein ganz normaler Arbeitstag für das Künstlerehepaar. Tagsüber im Studio „Record Plant“, um an Yokos Single „Walking on thin Ice“ zu arbeiten, und plötzlich war es spät, man wollte nach Hause. Gegen 22 Uhr 40 kamen John und Yoko mit der Limousine vom Studio zurück. Sie hatten die Tür zum „Dakota“-Haus fast erreicht, als ein Mann ins Licht trat, „Mister John Lennon!“ rief und vier Mal schoss. Zwei Kugeln trafen den 40-jährigen Lennon in den Rücken. Yoko schrie „Help me, help me!“ Die Polizei des 20th Precinct war innerhalb von Minuten da, genauso wie der Krankenwagen, der ihn ins nahe Roosevelt-Hospital brachte, wo er in der Notaufnahme starb. Der 25 Jahre alte Mark David Chapman war erst seit einer Woche in New York und hatte eine Legende ermordet. „Sagt mir, dass es nicht wahr ist“, schrie Yoko, als John Lennon in einer Blutlache lag.

Ausgerechnet Howard Cosell, ein kauziger Sportkommentator, viel verlacht für sein schwarzes Toupet und seine näselnde Stimme, hatte die denkwürdige Aufgabe während der Übertragung des „Monday Night Football“ John Lennons Tod anzusagen. Alle Programme aller Medien wurden die ganze Nacht und den nächsten Tag laufend unterbrochen, Bürgermeister Ed Koch hielt den Nachruf, es kamen 10 000 Beileidstelegramme aus aller Welt und am 12. Dezember wurde in der City auf halbmast geflaggt.

Und dann passierte, was später viele mit der Stimmung nach der Ermordung Kennedys und neuerdings auch mit 9/11 verglichen haben. New York, bekannt für beißende Ironie und böse Sprüche, blieb am 9. Dezember – und viele Tage danach – stumm. Es war ungewöhnlich still in Manhattan. In Bussen und U-Bahnen verschanzten sich bedrückte Gesichter hinter Zeitungen und vor dem „Dakota“ versammelten sich rund um die Uhr trauernde, singende Fans.

In der Presse erschienen in den Wochen darauf alle möglichen Artikel, die das Unglaubliche enträtseln wollten. Man suchte weitere Schuldige. Hätte er nicht doch gerettet werden können, wenn der Krankenwagen noch schneller gekommen wäre? fragte die „Daily News“. Warum hat er keine Bodyguards gehabt, der leichtsinnige Idiot? schimpfte die „New York Post“. Und natürlich wurde wieder mal über strengere Gesetze für den Erwerb von Schusswaffen debattiert.

Für den 14. Dezember bat Yoko Ono zu einem zehnminütigen stummen Gedenken für ihren Mann. In den Augen der Öffentlichkeit hatte sie sich von einer oft verunglimpften „Heulboje“, die niemals ganz den Fluch der asiatischen Femme fatale abschütteln konnte, über Nacht in eine bewundernswert würdevolle Witwe verwandelt. 100 000 Menschen kamen. Man traf sich bei der „Muschel“, einer Veranstaltungsbühne in der Mitte des Central Parks, ziemlich nah an der 72nd Street. Yoko Ono war nicht dabei. Sie hatte sich zurückgezogen. Aber Johns Lieblingsstadt erwies ihm eine denkwürdige Ehrung. Iha von der Schulenburg lebte damals als Gaststudentin in New York. Sie erinnert sich, wie schon auf dem Weg durch das spätere „Strawberry Fields“ im Central Park alle sehr bedrückt waren. „Überall hockten zusammengekauerte Wesen vor kleinen selbstgebastelten Altaren mit Fotos von unserem toten John. Viele schluchzten. Trotz des eisigen, regnerischen Tages brannten ihre Kerzen, und sie schützten sich gegen die Kälte der Welt mit dem Singen seiner Songs. Sie sangen alle so schlecht und so falsch, dass ich dachte: Wie können sie ihm das antun?“

Um 14 Uhr waren die zehn Minuten Schweigen angesetzt. Nur die Helikopter der TV-Crews und der Polizei schwirrten am Himmel. Nach den Schweigeminuten blieben die Fans einfach stehen und hörten fast eine Stunde lang Beatles- und Lennons Solo-Songs aus den Lautsprechern, allen voran „Give Peace a Chance“ und „Imagine“. Bei „All you need is Love“ reckten sich tausende Hände in die Luft und machten das Peace-Zeichen.

Dann, die meisten hatten sich schon auf den Weg nach Hause gemacht, hallten drei Schüsse durch den Central Park. Einem jungen Mann wurde in die Brust geschossen, er hatte sich mit einem anderen angelegt, der mit einer Pistole herumfuchtelte. Die Polizei nahm den Schützen fest. Alltag in New York City, USA.

Das „Dakota“ steht heute immer noch, natürlich, und es wird immer das Haus bleiben, vor dem John Lennon erschossen wurde. Madonna wollte sich vor Jahren dort einmieten und kürzlich das Schauspielerpaar Melanie Griffith und Antonio Banderas, aber man möchte keine Berühmtheiten mehr im Haus haben. Immer noch pilgern Fans aus aller Welt dorthin, legen Blumen nieder, stehen eine Minute mit gesenktem Kopf still, wischen sich verstohlen eine Träne aus dem Auge und gehen dann rüber in den Central Park zu „Strawberry Fields“, dem offiziellen John-Lennon-Gedenkplatz, für dessen Instandhaltung Yoko bisher über eine Million Dollar gespendet hat. John Lennon hat kein Grab hinterlassen, der Verbleib seiner Urne ist unbekannt. Er hasste Pietät und Vergötterung; er war ein Reisender „Across the Universe“. Das runde Mosaik, ein Geschenk der Stadt Neapel, bildet in der Mitte das Wort „Imagine“. Seit 25 Jahren ist es mit Blumen und Zetteln mit Botschaften wie „We miss you, John“ dekoriert.

Unvergessen ist offenbar auch das vielleicht letzte Foto von John Lennon. Annie Leibovitz nahm es am Tag vor seinem Tod auf, es wurde das legendäre Titelbild für das „Rolling Stone Magazine“ und zeigt einen splitternackten John, der sich embryonisch und schutzsuchend an eine vollkommen angezogene Yoko kuschelt. Im Oktober 2005 kürte es eine Jury aus amerikanischen Künstlern, Grafikern und Chefredakteuren zum besten Bild, das in den letzten 40 Jahren auf dem Titel eines Magazins erschienen ist.

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