Zeitung Heute : „Ethnische Säuberung in Kirgistan“

Berlin - Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat die Gewalt im Süden von Kirgistan als „versuchte ethnische Säuberung“ verurteilt. Der Hohe Kommissar für nationale Minderheiten der OSZE, Knut Vollebaek, sprach am Dienstag in Wien von einer „dramatischen Entwicklung“. Usbeken würden von kirgisischen Gruppen systematisch angegriffen, wobei es zu Morden und Plünderungen komme. Die Organisation warnte eindringlich vor einer weiteren Eskalation der Gewalt in dem zentralasiatischen Staat. Befürchtet wird auch ein Übergreifen auf Usbekistan, wo die Bundeswehr in Termes einen Versorgungsstützpunkt für den Afghanistaneinsatz unterhält. Weil der Flüchtlingsstrom nicht abreißt, schloss Usbekistan am Dienstag seine Grenze zu Kirgistan und forderte internationale Hilfe an. Tsp

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