Europa 2017 : Schengen ist wirklich keine Schönheit

Den Namen Schengen kennt jeder. Aber wer weiß schon, wo dieser Ort liegt? In Luxemburg. Für unser Europa-Spezial hier noch einmal die Dorfbegehung aus dem Jahr 2005.

Harald Martenstein
Nationalfahnen der EU-Mitgliedsstaaten
Nationalfahnen der EU-MitgliedsstaatenFoto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Das Dorf

Der Ort Schengen befindet sich im Dreiländereck zwischen Deutschland, Frankreich und Luxemburg, und zwar auf luxemburgischer Seite, am Ufer der Mosel. Schengen hat 536 Einwohner. Die Landschaft drumherum besteht aus sattgrünen Hügeln, auf denen Wein wächst. Eine liebliche Landschaft, typisch mitteleuropäisch. Der Wein drängt von allen Seiten auf das Dorf zu, als wolle er es überwuchern. Auf den Hügeln reichen die Weinfelder bis kurz unter die Kuppe, ganz oben steht fast immer, wie ein Haarbüschel, ein kleines Stück Wald.

Anfang der 80er Jahre sollte im Nachbardorf von Schengen, in Remerschen, ein Atomkraftwerk gebaut werden, aber bei einer Volksabstimmung siegten die Kraftwerksgegner mit 51 zu 49 Prozent. Das Kraftwerk steht jetzt in Cattenom, zehn Kilometer entfernt.

Gegenüber, oben über den Fluss, liegt Pels. Das Weinbauerndorf Pels ist eine historische Kuriosität: der einzige territoriale Gewinn, den Deutschland infolge des Zweiten Weltkrieges erzielt hat. Wir Deutschen haben, was jeder weiß, die Gebiete östlich von Oder und Neiße verloren, zum Tausch haben wir dafür, was keiner weiß, Pels gekriegt.

Die Franzosen hatten nämlich 1945, nach dem Krieg, das Saarland übernommen und waren ziemlich sicher, dass sie es auf ewig als Beute behalten dürfen. Pels war französisch, aber deutschsprachig und wurde aus irgendwelchen Verwaltungsgründen von den Franzosen dem Saarland zugeschlagen. Als dann 1957 das Saarland doch wieder zu Deutschland kam, haben die Franzosen in ihrer romanischen Zerstreutheit vergessen, sich Pels zurückzuholen. Wenn man Pels sieht, versteht man das. Es ist wirklich sehr unauffällig.

Von Pels fährt man runter ins Tal, vorbei am Penny, vorbei am Aldi, dann an einem Verkehrskreisel, auf dem Weinreben wachsen, und über die Brücke nach Schengen.

Die Mosel war immer die Grenze. Jahrhundertelang gab es keine Brücke, nur eine Fähre. Die Fähre war neutrales Gebiet. Ein entflohener Verbrecher soll einmal monatelang auf der Fähre gelebt haben, immer hin und her, ernährt von der Bevölkerung auf beiden Seiten des Flusses, um die Polizei zu ärgern, die ihn nicht verhaften durfte.

Ja, genau, da isses. Oh. Au weia. Manno. Schengen ist wirklich keine Schönheit. Es erstreckt sich zwischen zwei stark befahrenen Brücken, in Sichtweite einer gewaltigen Schleuse und einer Autobahn, durchquert von einer ebenfalls stark befahrenen Durchgangsstraße. Viele Häuser haben so eine schmutzig-gelbbraune Farbe, die unsereins noch aus der DDR kennt. Einige Häuser sind sogar halb verfallen.

Außerdem stehen in Schengen, gleichmäßig verteilt, neun Tankstellen. Neun Tankstellen: Das prägt ein Dorf. Das halbe Saarland tankt in Schengen, so sieht es zumindest aus. Außerdem kaufen sie in den Tankstellen Kaffee, Zigaretten und Alkohol. Es lohnt sich. Super kostet 103 Cent, das Pfund Onko 2 Euro 39.

Wenn die Grenze noch zu wäre, wenn es das vereinte Europa nicht gäbe – Schengen wäre zweifellos einen Tick hübscher. Aber auch ärmer. Hoch über Schengen, auf einem Gipfel, so dominierend wie die Jesusfigur über Rio de Janeiro, dreht sich ein Windrad.

Der Agent

Der Mann trägt ein dünnes, weißes Menjoubärtchen. Er ist Mitte 60, ein drahtiger Typ, viel Sport, das sieht man. Seine Brille ist verspiegelt. Er hat Radlerhosen an.

Er fragt: „Verzeihen Sie. Was schreiben Sie da?“

„Ich schreibe über Luxemburg. Und Europa. Europa in der Krise. Für eine Zeitung in Berlin.“

Der Mann setzt sich, einfach so. Wir sitzen jetzt also zu zweit auf der Terrasse des Europa-Informationszentrums, am Ufer der Mosel.Auf der Mosel fahren selten Schiffe. Das Bistro des Europa-Informationszentrums bildet den gastronomischen Erlebnishöhepunkt von Schengen, außerdem gibt es im Dorf nur noch eine Bierkneipe und, wie in jedem Dorf, ein Chinarestaurant. Von allen Staaten der EU besitzt Luxemburg sehr wahrscheinlich die höchste Dichte an Chinarestaurants.

„Verzeihen Sie meine Neugier“, sagt der Mann. „Un homme prévenu en vaut deux. Kennen Sie das Sprichwort? Ein Mann, der Bescheid weiß, ist zwei Männer wert.“

„Da ist was dran. Guter Spruch.“

„Ich habe im Bereich Kommunikative Abwehr gearbeitet. Mein Job war es, bei den Europakonferenzen in Luxemburg zu verhindern, dass wir abgehört werden. Von den Amerikanern zum Beispiel. Sie haben es immer versucht. Verdammte Amis.“

„Das heißt, Sie waren beim luxemburgischen Geheimdienst?“

„So könnte man es ausdrücken.“ Der Mann scheint sehr bekannt zu sein. Alle, die vorbeikommen, grüßen ihn respektvoll.

Luxemburg besitzt also einen Geheimdienst. Wahnsinn. Wie viele Leute haben die wohl? Die luxemburgische Armee ist 900 Soldaten groß, trotzdem machen sie bei Sfor und Kfor mit, aber natürlich nicht beim Irakkrieg. Wegen des Irakkrieges ist die alte Achse Belgien-Niederlande-Luxemburg zerfallen, Benelux. Belux war gegen den Krieg, Ne war dafür. Eine Zeit lang war sogar, ganz ernsthaft, eine militärische Allianz aus Deutschland, Luxemburg und noch ein paar Staaten im Gespräch, als Antwort auf die Arroganz der Amerikaner.

Europa besteht plötzlich wieder aus Machtkoalitionen, fast wie 1913. Na ja. Der Vergleich stimmt nicht ganz.

„Ach, Europa“, sagt der Mann. „Wissen Sie – Blair hat Recht. Es ist schwer für mich, das zuzugeben. Blair ist ein Vasall von Bush. Aber was Europa angeht, hat er Recht. Zu viele unsinnige Subventionen. Wenn hier ein Winzer einen neuen Traktor braucht, bekommt er ihn zu zwei Dritteln von der EU bezahlt. Schauen Sie sich um. Überall neue Traktoren. Unsinn.“

Der Geheimdienstmann fängt an, Einschätzungen zur deutschen Innenpolitik abzugeben. Er kennt jeden deutschen Staatssekretär. Wahrscheinlich gibt es im luxemburgischen Geheimdienst Dossiers über jeden einzelnen. Eine Kanzlerin Merkel wird politisch mit Blair und Bush gehen. Das deutsch-luxemburgische Verhältnis wird sich folglich verschlechtern. Das ist Fakt.

„Nigeria haben wir an die Amerikaner verloren“, sagt der Geheimdienstmann. „Angola ebenfalls. Öl, Rohstoffe, das gehört jetzt alles den Amis. Rumänien aber müssen wir kriegen. Rumänien, verstehen Sie? Darum geht es. Nein, Sie dürfen mich nicht fotografieren.“

Der Vertrag

Was kriegt jeder EU-Europäer auf sinnliche Weise von Europa mit? Die Reisefreiheit und den Euro. Die Reisefreiheit – also, dass man an der Grenze keinen Pass mehr vorzeigen muss – wurde hier beschlossen, Schengener Abkommen, 14. Juni 1985, unterzeichnet auf dem Moselschiff „Princesse Marie-Astrid“, welches zur Vertragsunterzeichnung an der Schengener Promenade anlegte. Schengen kam zu dieser Ehre, weil ein luxemburgischer Staatssekretär namens Goebbels es vorschlug. Es sollte ein Ort sein, der eine gewisse Symbolkraft besitzt. In Luxemburg.

Die Franzosen waren gegen Schengen, weil sich der Name auf französisch schwer aussprechen lässt. Daraufhin erklärte Robert Goebbels, dass aus Sicherheitsgründen höchstens noch der Ort Oberschlindermanderscheid in Frage käme. Von da an waren auch die Franzosen für Schengen.

Wer hat für Deutschland den Schengener Vertrag unterschrieben? In „Wer wird Millionär?“ wäre das eine 500.000- Euro-Frage. Die richtige Antwort: Staatssekretär Waldemar Schreckenberger. Zuerst traten Belgien, die Niederlande, Luxemburg, Frankreich und Deutschland dem Abkommen bei, im Laufe der Jahre folgten, in dieser Reihenfolge, Italien, Griechenland, Spanien, Portugal, Österreich, Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen und Island. Demnächst kommt, nach erfolgreicher Volksabstimmung, auch noch die Schweiz dazu.

Das ist kompliziert, wie leider so vieles an Europa: Norwegen, Island und die Schweiz sind keine EU-Mitglieder, aber Schengenstaaten. Großbritannien und Irland dagegen sind zwar EU-Mitglieder, aber haben nur Teile von „Schengen“ übernommen. Einerseits EU-Europa. Andererseits Schengen-Europa. Parallel zur Abschaffung der Grenzkontrollen wurde eine enge Zusammenarbeit der Polizeibehörden vereinbart, und eine gemeinsame Datenbank, und eine verschärfte Kontrolle der Außengrenze von Schengen-Europa. Nicht jedem gefällt das.

Europa fördert den Weinbau mit 900 Millionen Euro jährlich, gleichzeitig gibt es 322 Millionen für die Vernichtung von überflüssigem Wein aus. Europa fördert die Produktion von dänischem Feta-Käse mit 479 Millionen Euro im Jahr sowie auch den Bau einer Sauna in Finnland. Es handelt sich dabei um eine Spezialsauna für die Reitpferde von reichen Finnen. Auch das gefällt nicht jedem.

Zur Erinnerung an die Vertragsunterzeichnung stehen an der Moselpromenade drei Metallplatten. Die Platten sind rostig, jede einzelne besitzt ein Loch in der Form eines Sterns. Sie erinnern an sowjetische Denkmäler, das ist sicher keine Absicht. Die Texte, die das Denkmal erläutern, sind unter anderem in der offiziellen Landessprache Letzeburgisch verfasst. Auf Letzeburgisch heißt Moselschiff „Muselscheff“. „Sowie auch“ heißt „sou wéi och“. Neben dem Denkmal wurde ein Smogwarnschild errichtet, wegen der viel befahrenen Durchgangsstraße.

Das Schloss

An diesem Tag ist zufällig Luxemburgs Nationalfeiertag. Als Nationalfeiertag wird der Geburtstag von Großherzogin Charlotte begangen. Die Großherzogin hat am 23. Januar Geburtstag, aber weil im Januar das Wetter so schlecht ist, hat die Regierung beschlossen, den Geburtstag in den Sommer zu verlegen. Die Regierung hat Recht, das Wetter ist gut. Ich gehe im barocken Garten des Schengener Schlosses spazieren. Das Schloss ist das bekannteste und schönste Bauwerk von Schengen. Ein Mann spricht mich an. Ob er helfen könne. Es stellt sich heraus, dass der Mann Joschi Hoffmann heißt und Schlosskoch ist. Joschi ist Anfang 60 und in Tschechien geboren, bei der Kocholympiade in Erfurt hat er mit dem tschechischen Nationalteam die Bronzemedaille gewonnen. Außerdem besitzt er eine Professur für Kochkunst in Marienbad. Jetzt arbeitet er in Schengen.

Wir gehen in das Schloss hinein, prächtige Räume, ein großer Kamin. „Das Schloss gehört dem Orden der Elisabetherinnen“, sagt Joschi, der Koch. „Aber es leben nur noch sieben von ihnen hier.“ Die sieben Schwestern sind alle schon alt bis sehr alt, das Schloss wird in ihrem Auftrag als Konferenzzentrum genutzt. Die Gesellschaft, die den Besitz der Elisabetherinnen verwaltet, gehört zu den größten Arbeitgebern in Luxemburg, denn der Besitz des Ordens ist beträchtlich. Wir setzen uns in die Schlosshalle, Joschi zeigt Fotos von der Kocholympiade. Er hatte eine Sushiplatte konstruiert, die vollkommen echt aussah, aber in Wirklichkeit nicht aus Fisch, Algen und Reis bestand, sondern aus Fleisch.

Eine der zahlreichen Türen öffnet sich, ein Mann mit langem weißem Haar tritt auf. Er sieht aus, wie man sich einen amerikanischen Professor vorstellt. Tatsächlich – er ist ein Professor aus der Nähe von Boston. Der Professor sagt, dass er zurzeit im Schloss wohnt, um Studenten zu betreuen. Amerikanische Studenten kommen regelmäßig für vier Wochen nach Schengen, um Europa kennen zu lernen. Wir gehen zu dritt im Schloss spazieren. Es ist groß. Eine der sieben Schwestern zeigt sich, aber nur kurz. Sie scheinen neugierig, aber auch sehr scheu zu sein.

Gegenüber vom Schloss steht das ehemalige Gefängnis, ein alter Turm, der vor allem deswegen berühmt ist, weil er von dem Dichter Victor Hugo gemalt wurde, aus Langeweile und Dichtunlust vermutlich, an dem einzigen Tag, den Victor Hugo in Schengen verbrachte, dem 13.September 1871. Unten am Moselufer, ganz in der Nähe des Schlosses, hat vor ein paar Wochen das Informationszentrum mit dem Bistro eröffnet, das ein bisschen wie ein Bunker aussieht. Die Fenster lassen sich nicht öffnen, deswegen kann es innen sehr heiß werden.

In dem Informationszentrum liegen Berge von Infomaterial, von den verschiedenen europäischen Institutionen. Sie haben alle Abkürzungen, die mit E anfangen und sich in jeder europäischen Sprache gut aussprechen lassen. Eine heißt Epso, eine andere Ena, wieder eine andere Eures. Am besten klingt die Organisation Cedefop. Cedefop ist zuständig für die Förderung von Berufsbildung. In Europa gibt es 393 Europa-Informationszentren, im jedem einzelnen könnte man sich über die Arbeit von Cedefop informieren.

In dem Infozentrum kann man auch erfahren, dass Europa die Steuerzahler pro Jahr nur etwa so viel kostet wie ein zweiwöchiger Krieg, ein Krieg etwa von der Dimension des Irakkrieges. Bei einem kleineren Krieg, sagen wir, zwischen Belgien und Luxemburg, käme man mit dem Geld natürlich deutlich länger aus.

Der 10. Juli

Am kommenden Sonntag stimmt Luxemburg über die europäische Verfassung ab. Die Abstimmung ist im Grunde überflüssig. Nach der Ablehnung durch die Franzosen und die Holländer ist die Verfassung in der ursprünglich geplanten Form sowieso tot. Aber Luxemburg wird trotzig ein Zeichen setzen. Im Falle eines Nein will Premierminister Juncker zurücktreten. Aber ein Nein ist unwahrscheinlich. Im Luxemburger „Tageblatt“ steht: „Wir haben den Untergang Europas zu verhindern.“ Das ist nicht etwa ironisch gemeint. Sogar in den Kirchen wird für Europa gepredigt.

1942 wurde Luxemburg von Deutschland annektiert. Die Luxemburger seien im Grunde Germanen, immerhin sprechen sie fast alle Deutsch. Ihre Jungs sollten deshalb deutsche Soldaten werden. Viele von ihnen sind geflohen und schlossen sich stattdessen den alliierten Truppen an. In seiner Geschichte ist das Land drei Mal zwischen seinen Nachbarn aufgeteilt worden. Es wurde dabei immer kleiner, zuerst 1659, dann 1815, dann 1839. Heute besteht Luxemburg nur noch aus einem kleinen flachen Teil, dem Gutland, und einem kleinen gebirgigen Teil, dem Ösling. Wenn ein Land erst mal so klein ist wie Luxemburg, dann hat es von der europäischen Geschichte alten Stils die Nase voll. Bei Deutschland geht es ja auch in diese Richtung.

In Luxemburg wohnen folglich die überzeugtesten Europäer Europas. Bei jeder Umfrage sprechen sich 70 oder 80 Prozent für Europa aus. Obwohl es auch dort Ängste gibt. Zum Beispiel liegt in Luxemburg die Gemeinde mit dem höchsten Ausländeranteil in Europa, Larochette. 61,5 Prozent Ausländer. Das Land hat immerhin den Wahlspruch „Mir welle bleiwe wart mir sinn.“ Wir wollen bleiben, was wir sind. Aber in Luxemburg sitzen auch sehr viele europäische Institutionen: Europäischer Gerichtshof, Statistisches Amt der Europäischen Gemeinschaften, Europäische Investitionsbank, Europäischer Rechnungshof.

Immer, wenn die großen Staaten sich über den Sitz einer Institution aus Rivalität nicht einigen konnten, haben sie es, als Kompromiss, an das kleine, neutrale Luxemburg gegeben. Diese Tatsache hat Luxemburg wirtschaftlich sehr gut getan.

Charles Noel sagt: „Wir waren arm. Dank Europa sind wir es nicht mehr. So einfach ist das.“

Charles Noel sitzt im Gemeinderat. Früher war er Polizeichef in der Hauptstadt. Charles Noel gehört zur DP, einer Partei, die man, wie er sagt, am ehesten mit der deutschen FDP vergleichen könnte. Er ist skeptisch, was die europäische Verfassung betrifft. Warum? Warum darin die Schaffung einer europäischen Armee vorgesehen ist. „Dann fangen wir auch damit an, andere Länder zu überfallen. Wie die Amerikaner!“ Aber er wird trotzdem zustimmen.

Die „Princesse Marie-Astrid“, das Schiff, auf dem der Schengener Vertrag unterzeichnet wurde, ist übrigens ausgebrannt. Das Wrack wurde nach Regensburg verkauft.

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