Zeitung Heute : Europas langer Weg zu sich selbst

Zeitzeugen aus Belgien, Deutschland, Italien und den Niederlanden erinnern sich an die frühen Jahre des Einigungsprozesses

Rolf Brockschmidt

Für die römischen Schulkinder war Montag, der 25. März 1957, ein denkwürdiger Tag. „Wir haben heute frei, denn der Lehrer hat gesagt, heute müssten die Minister zum Markt gehen.“ An diese Anekdote über die kindliche Interpretation vom „Gemeinsamen Markt“, wie die „Römischen Verträge“ auch kurz genannt wurden, erinnert sich noch heute der ehemalige niederländische Diplomat Charles Rutten, der den Prozess der europäischen Einigung von Anfang an begleitet hat. Denn an diesem denkwürdigen Tag waren die Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Belgiens, Frankreichs, Italiens, Luxemburgs und der Niederlande im Konservatorenpalast auf dem Capitol zusammengekommen, um die Verträge über die Europäischen Gemeinschaften zu unterzeichnen. Sie sollten das Gesicht Europas verändern.

Und so legten die sechs Partner den Grundstein für die heutige Europäische Union. Paragraph 2 des Vertrages lautet: „Aufgabe der Gemeinschaft ist es, durch die Errichtung eines gemeinsamen Marktes und die schrittweise Annäherung der Wirtschaftspolitik der Mitgliedsstaaten eine harmonische Entwicklung des Wirtschaftslebens innerhalb der Gemeinschaft, eine beständige und ausgewogene Wirtschaftsausweitung, eine größere Stabilität, eine beschleunigte Hebung der Lebenshaltung und engere Beziehungen zwischen den Staaten zu fördern, die in dieser Gemeinschaft zusammengeschlossen sind.“ Der französische Außenminister Christian Pineau kommentierte die Unterzeichnung mit den Worten: „Diejenigen, die einstmals den größten Widerstand gegen die Pläne für die Errichtung Europas geleistet, aber aus den Erfahrungen aufgrund der zahlreichen jüngsten Ereignisse gelernt haben, sind heute ebenso wie wir der Überzeugung, dass der 25. März 1957 eines der wichtigsten Daten der Geschichte unseres Kontinents darstellen wird.“ Doch der Weg bis nach Rom war nicht einfach. Er war gekennzeichnet von Teilerfolgen und Rückschlägen, vor allem aber auch überschattet von einem internationalen Klima wachsender Spannungen.

Charles Rutten, Jahrgang 1920 und damals in der Katholischen Volkspartei zuständig für Außenbeziehungen, erinnert sich. „Nach dem Zweiten Weltkrieg kam aus allen Richtungen der Drang nach einer europäischen Form der Zusammenarbeit, die einen Dritten Weltkrieg verhindern sollte. Davon wurde ich beeinflusst. Ich wollte unbedingt in der internationalen Politik arbeiten und an einer besseren Zukunft mitwirken – wie genau, wusste ich noch nicht“, erzählt er. Auch Ernst Albrecht, Jahrgang 1930 und lange Zeit Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, war von dem Grauen des Krieges geprägt. „Damals habe ich gedacht, was wir Schreckliches erlebt haben, darf nie wieder geschehen. Deshalb müssen wir endlich unter den europäischen Ländern zu einer Gemeinschaft kommen.“

Den Anfang machte die Initiative von Jean Monnet und Robert Schuman für eine Europäische Gemeinschaft von Kohle und Stahl. Damit wollte man eigentlich das Ruhrproblem lösen. „Monnets Idee war revolutionär: Wenn man ein Problem nicht innerhalb der gegebenen Umstände lösen kann, dann muss man eben die Umstände ändern. Also schlug er eine supranationale Gemeinschaft vor, in der die gesamte Kohle- und Stahlindustrie untergebracht werden sollte. Daran hatten die Regierungen zu knabbern, aber er setzte sich durch“, erzählt Charles Rutten und fügt hinzu: „Ich war total begeistert wie alle unserer Generation. Das war’s! Das war die Lösung. Denn bevor verhandelt wurde, mussten die Regierungen die Supranationalität anerkennen. Das war schlau – nur die Engländer spielten nicht mit.“ Man schrieb das Jahr 1951.

Ernst Albrecht sah in der Montanunion seine persönliche Chance und bewarb sich nach seinem Studium der Theologie, Philosophie und Wirtschaftswissenschaften beim Generalsekretär des Ministerrates der Montanunion, Calmes. Einige Wochen später folgte ihm der gleichaltrige Belgier André Dubois, der im Laufe seiner späteren Karriere in Brüssel alle Erweiterungen der EU mitverhandelt hatte.

Mit 23 Jahren wurde Ernst Albrecht also Sekretär des Ausschusses der Schrottreferenten. „Da habe ich erlebt, wie die Schrottreferenten der sechs Länder und deren Familien Freunde wurden. Und ich habe mir gesagt, wenn wir es schaffen könnten, dass alle führenden Beamten der sechs Länder solche Freunde in den anderen Ländern haben, kann es doch nie wieder einen Krieg geben“, erinnert sich Albrecht.

Doch seit 1950 tobte der Korea-Krieg, der nur mit Zustimmung der Sowjetunion und Chinas ausbrechen konnte. „Das betrachteten viele als Startschuss zum Dritten Weltkrieg und es stellte sich in den westlichen Hauptstädten die Frage, wie kann man Europa verteidigen? Da kamen die Amerikaner auf die Idee der deutschen Wiederbewaffnung, was aus evidenten Gründen in Europa zunächst auf wenig Interesse stieß“, erzählt Charles Rutten, der 1950 in den auswärtigen Dienst eingetreten war und nun Mitglied der niederländischen Delegation war, die die Europäische Verteidigungsgemeinschaft in Paris aushandeln sollte. „Merkwürdig war“, erinnert sich der ehemalige Diplomat, „dass alle militärischen Teilnehmer dieser Konferenz sich praktisch vom Schlachtfeld her kannten. Der Chef der deutschen Militärs war General Speidel, der Stabschef von Rommel. Er hat mir noch sein Buch über die Invasion in Frankreich geschenkt. In gewissem Sinn war aber diese Konferenz auch ein Symbol für das große Interesse an einer internationalen Organisation, die die Risiken in Europa vermindern sollte.“ Die EVG scheiterte schließlich 1954 im Ratifizierungsverfahren an dem ablehnenden Votum der französischen Nationalversammlung. Der Krieg in Indochina und die Spannungen in Algerien ließen bei den Franzosen kein Gefühl für eine supranationale Verteidigung aufkommen.

„Die Stimmung in Europa war daraufhin sehr niedergeschlagen und pessimistisch, vor allem in den Außenministerien. Der damalige niederländische Außenminister Jan Willem Beyen hatte schon im Londoner Exil Ideen einer europäischen Wirtschaftsgemeinschaft diskutiert. Ihm ist es gelungen, seine Benelux-Kollegen von der Idee einer umfassenden europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zu überzeugen. So entstand das Benelux-Memorandum, das vom 1. bis zum 3. Juni 1955 auf der Konferenz von Messina diskutiert wurde“, erzählt Charles Rutten und fährt fort, dass „der wichtigste Punkt in Messina war, dass den Vorsitz der Kommission ein Politiker führen sollte und nicht ein Fachmann.“ Das wurde schließlich der belgische Außenminister Paul Henri Spaak. „Nach endlosen Diskussionen von Vor- und Nachteilen hatte Spaak die Konferenz für drei Wochen unterbrochen und Pierre Uri, Hans von der Groeben und Albert Hupperts angewiesen, eine ,visability study‘ für einen Vertrag zu machen. Der klare Rapport der drei kam zu dem Schluss, dass eine EWG die einzige Antwort auf Europas Probleme sei.“ Rutten erinnert sich an einen Vertreter der britischen Regierung, der in Messina dabei war. „Er hielt in der letzten Sitzung eine Rede, dass nun deutlich geworden sei, dass das Vereinigte Königreich niemals Mitglied einer supranationalen Gemeinschaft werden wolle. Man werde dafür auch das Commonwealth nicht aufgeben.“

Der nächste Schritt auf dem Weg nach Europa war eine auf drei Tage angelegte Konferenz in Venedig, auf der die Minister beschließen sollten, ob sie den Empfehlungen Spaaks folgen sollten. „Jeder ging mit Angst und Beben im Herzen dahin, denn wir fürchteten alle, dass die Franzosen wieder nein sagen würden. Doch dann ergriff die französische Delegation als erste das Wort und erklärte sich bereit, auf dieser Basis die Verträge zu verhandeln. Na ja, damit war die Konferenz eigentlich beendet, denn die anderen fünf hatten ihre Zustimmung bereits signalisiert. Also blieben wir den Rest der Zeit in Venedig und machten Ausflüge in die Lagune. Am nächsten Tag aßen wir in Murano. An einem Nachbartisch entdeckten wir den gerade erst abgetretenen Präsidenten der USA, Truman. Die sechs Minister standen auf, um ihm für seine Unterstützung bei den Verhandlungen zu danken. Truman hielt die Minister zuerst für Touristen. Doch dann kam es zu einer großen europäisch-amerikanischen Verbrüderung einschließlich der Franzosen“, erzählt Zeitzeuge Rutten. „Das war ein sehr symbolisches Bild, und es war ja auch noch vor de Gaulle.“

Die endgültigen Verhandlungen über eine Europäische Wirtschaftsgemeinschaft und über die Europäische Atomgemeinschaft (Euratom) fanden im Schloss Val Duchesse bei Brüssel statt. „Was wir da machten, war streng geheim“, erzählt Marie-Hélène von March. Die Tochter des deutschen Diplomaten Baron von Stempel, der in Val Duchesse tätig war, wurde dort als Schreibkraft eingesetzt. Für die damals 20-Jährige ein besonderes Erlebnis. Zugreisenden habe sie einmal erklärt: „Ich mache etwas ganz Wichtiges in einem alten Schloss im Wald für Europa.“ Zu dem Job sei sie durch ihren Vater gekommen. „Pack deine Koffer und komm’ mit! Du bekommst etwas zu tippen!“, habe er gesagt. Sie wohnten alle in der Stadt und „jeden Morgen wurde ich aus der Rue de la Révolution um 7 Uhr 30 von einem belgischen Soldaten mit einer Pistole bewaffnet abgeholt. Er fuhr mich zum Schloss. Als Kriegskind fand ich das toll. Aus Soldaten wurden Chauffeure für den Frieden.“ Hoch oben im Turm des kleinen Schlosses, das zuletzt eine Kaserne der Deutschen war, „diktierte mir Fräulein Salzmann vom Europarat in Straßburg die Verträge“, erzählt die alte Dame. Zusammen mit der Dolmetscherin Renée Herz seien auch kreative neue Begriffe geschaffen worden, wie beispielsweise „Freizügigkeit der Arbeitnehmer“ oder „mengenmäßige Beschränkung“. Am schlimmsten seien die Marathon-Nächte gewesen. „Es herrschten harte Regeln, und bevor nicht Einstimmigkeit erzielt wurde, wurde eben weiterverhandelt, manchmal ein paar Tage und Nächte hintereinander. Wir mussten dann auch da bleiben und für das Essen sorgen“, erzählt die Zeitzeugin. Auch Charles Rutten weiß über die Verhandlungen in Val Duchesse zu berichten. Triebfeder der Konferenz sei der belgische Außenminister gewesen. „Spaak wandte schon recht unorthodoxe Methoden an. Wenn die Debatten bis spät in den Abend gingen, dann sagte er: ,Meine Herren, ich bin noch zu einem Dinner eingeladen. Sie bleiben hier, Sie bekommen Brötchen. Nach dem Dinner komme ich zurück und dann sind Sie sich einig‘. So geschah es zwei Mal. Wir waren praktisch eingesperrt. Um elf kam er wieder zurück, aber es war Übereinstimmung erzielt worden.“ „Am 16. März waren dann ,unsere Verträge‘ und alle Unterlagen in Kisten verpackt und wurden auf Lastwagen geladen, die nach Rom fuhren“, erzählt Frau von March und fügt hinzu: „Damals sagten wir uns: ,Wir haben Geschichte gemacht, aber wir haben keine Hoffnung, dass es hinhaut.‘“ So pessimistisch wie die junge Frau waren Rutten, Albrecht und Dubois damals nicht. Sie waren von dem Werk, das sie mit erarbeitet hatten, überzeugt.

Auch Ernst Albrecht erinnert sich an Val Duchesse. „Es war eine wunderbare Erfahrung. Ich hatte mein Büro im ersten Stock, unten hatten wir den Verhandlungsraum. Es gab eine große Krise, nachdem wir den Vertrag schon weitgehend fertiggestellt hatten. Die Franzosen wollten angesichts ihrer hohen Personalkosten die Grenzen nicht völlig öffnen, weil die Waren aus den anderen Ländern alle billiger waren. Deshalb sollten die fünf anderen Länder ihre Personalkosten auf das französische Niveau heraufsetzen. Bundeswirtschaftsminister Erhard sagte dann: ,Nein, so ein Dirigismus kommt nicht in Frage. Das wird nicht gemacht!‘ So konnten wir in Brüssel vorerst nicht weiter verhandeln.“ Und Charles Rutten erzählt ergänzend, wie Erhard dem niederländischen Finanzminister in dem Zusammenhang sagte: „Mein lieber Herr Zijlstra, bei diesem Unfug machen Sie doch nicht mit!“.

Doch Adenauer war der Ansicht: „Wir müssen diese große Gemeinschaft haben“, und meldete sich bei seinem französischen Kollegen, Premierminister Guy Mollet an, erzählt Ernst Albrecht.

Inzwischen war die Suezkrise ausgebrochen, Frankreich musste sich angesichts der sowjetischen Bedrohung mit Atomraketen und eines amerikanischen Ultimatums vom Suezkanal zurückziehen. Frankreich war keine Weltmacht mehr.

Und Ernst Albrecht berichtet, „einen halben Tag später kam Adenauer nach Paris. Das war das erste Mal, dass in einer solch schrecklichen Krise ein deutscher Bundeskanzler als Freund in Paris zugegen war, um mit den französischen Kollegen zu beraten. Da wurde ich von Herrn Calmes dorthin geschickt, um zu erfahren, ob die dort nun eine Lösung für unser Verhandlungsproblem gefunden hätten. Dann kam Karl Carstens aus dem Saal und sagte: ,Sagen Sie Herrn Calmes, wir haben den ganzen Tag nur über die Suezkrise gesprochen.‘ Adenauer hat aber abends keine Ruhe gegeben: ,Wir müssen nun aber doch auch den Fortschritt für Brüssel erzielen.‘ Er hat mit seinem französischen Kollegen drei Personen beauftragt, noch in der Nacht eine Lösung zu finden. Sechs Wochen später hatten wir den Vertrag dann fertig“, erzählt Albrecht.

Und der ehemalige belgische Diplomat André Dubois weiß zu berichten, er „habe später nie wieder so einen gemeinsamen politischen Willen gefunden. Man muss sich vergegenwärtigen, dass nach dem Scheitern der EVG und dem Inkrafttreten der Römischen Verträge am 1. Januar 1958 sechs Monate später de Gaulle an die Macht gekommen ist. Wir hätten mit einer Regierung unter de Gaulle niemals die Verträge unterzeichnet bekommen. Die EKGS war sektoriell, aber die geplante EWG war viel umfassender und hat am Ende zweifellos die politische Gemeinschaft zum Ziel. Zwischen Messina und dem 1. Juni 1958 gab es nur einen kurzen Zeitraum, in dem die politische Konstellation in Europa dieses möglich gemacht hatte.“ André Dubois fasst seine Erfahrungen zusammen: „Die Kriegserinnerungen waren noch sehr lebendig. Wir wussten alle, das nächste Mal würde es ein noch blutigeres Gemetzel geben. Ich erinnere mich noch, dass die breite Öffentlichkeit sich nicht sehr für die Verhandlungen interessiert hat, aber sie verstand es als ein Unternehmen der Versöhnung. Das war überall so in Europa. Es herrschte eine Art Komplizenschaft in Val Duchesse. Die Delegationen waren nicht so groß wie heute, es entstand eine Atmosphäre der Freiheit und der Freundschaft.“

Doch dann war der große Tag da. „Morgens gab es noch eine Ministerrunde. Es regnete schrecklich. Oben am Capitol ist eine Glocke, die nur bei besonderen Ereignissen geläutet wurde, die ,bronzene Stimme der Palatina‘. Die Minister saßen alle an einem langen Tisch, und jeder hielt eine Rede. Das war sehr rituell. Die Übersetzungen waren konsekutiv. Hätten wir alle Sprachen übersetzt, dann hätten wir da noch abends gesessen“, erinnert sich Charles Rutten.

Einer der Übersetzer war David Reinert. „Zwei Tage vorher bekam ich in Mailand den Anruf von meinem Chefdolmetscher, ich solle nach Rom fahren. Ich musste mir noch rasch eine schwarze Krawatte kaufen, denn abends gab es einen Empfang der italienischen Regierung. Ich erinnere mich noch an die letzten Sätze von Adenauers Rede: ,In diesem Sinne werden wir die Verträge unterzeichnen. In diesem Sinne werden wir sie ausführen.‘ Was ich nicht wusste – meine Übersetzungen ins Italienische wurden per Lautsprecher live auf den Museumsvorplatz und übers Radio übertragen. Ich habe sozusagen den Europäern meine Stimme gegeben.“

„Es war für alle, die dabei waren, das Gefühl einem großen Moment beizuwohnen. Aus den Worten der Minister kam deutlich heraus, dass man nach dem Misserfolg der EVG nun Europa auf die Schiene gebracht hatte. Es waren Politiker, die es gewagt hatten, sich in ein weitgehend unbekanntes Unternehmen zu stürzen. Dazu brauchte es einen gewissen politischen Mut“, sagt André Dubois zu dem Tag in Rom.

Charles Rutten sieht das ähnlich: „Ich empfand es als ein sehr ergreifendes Ereignis. Es war die Verwirklichung der Ideale, die wir nach dem Krieg entwickelt hatten und für die wir gearbeitet hatten.“ Ernst Albrecht blickt ähnlich zurück: „Ich war einfach glücklich, weil es für mich das Wichtigste in meiner Lebensgeschichte war, mit dafür sorgen zu können, dass so etwas wie die Weltkriege und die Nazizeit nie wieder passieren können.“

Die Krönung für Charles Rutten war ein Ereignis, das für ihn kennzeichnend für den großen Tag von Rom war: „Nach der Unterzeichnung gab es einen großen Empfang im Palazzo Venezia, dem ehemaligen Hauptquartier von Mussolini. Es gab da einen kleinen Balkon, von dem er seine Reden gehalten und auch den Krieg erklärt hatte. Dort, wo all die destruktiven Ideen ans Volk mitgeteilt wurden, hatten wir den Empfang. Ich fand das sehr beeindruckend, jetzt an so einem Platz zu sein. Es war ein Symbol.“

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