Zeitung Heute : Fast jeder sechste Ostdeutsche denkt rechtsextrem

Berlin - Rechtsextreme Einstellungen nehmen in den neuen Bundesländern massiv zu. Seit 2002 ist der Anteil der Ostdeutschen, die ein festes rechtsextremes Weltbild haben, von 8,1 Prozent auf 15,8 Prozent gestiegen. Das ergab die am Montag in Berlin vorgestellte Untersuchung „Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012“ der Friedrich-Ebert-Stiftung. Im Westen hingegen sank in den zehn Jahren die Zahl der überzeugten Rechtsextremen von 11,3 auf 7,3 Prozent. Grundlage der von drei Wissenschaftlern erarbeiteten Studie ist eine Umfrage des Berliner Meinungsforschungsinstituts Usuma vom Sommer. Demnach wuchs im Osten zudem seit 2002 der Anteil der Antisemiten von 4,8 Prozent auf 10,4. Im Westen gab es einen Rückgang von 13,8 auf 8,2 Prozent. fan

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