Zeitung Heute : Fideler Figaro

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Eine gewaltige Schrankwand bietet ausreichend Möglichkeiten zum Versteck – sehr passend, da es doch in Mozarts „Hochzeit des Figaro“ vor allem um amouröse Eskapaden und Verwechslungen geht. Regisseur Barrie Kosky überschüttet den Zuschauer mit genialen Gags und verlegt nicht nur die Story in die Gegenwart, auch Mozart wird bei ihm zum Zeitgenossen. Und weil Kosky selbst Jude ist, lässt er Susanna und Figaro einfach eine jüdische Hochzeit feiern.

19 Uhr, Komische Oper, Mitte, Behrenstraße 5557, Tel. 202 60 - 0

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