Zeitung Heute : Filter im Hirn zweisprachiger Menschen

Der Tagesspiegel

Zweisprachig aufgewachsene Menschen filtern die Worte der Sprache weg, die sie gerade nicht benutzen. Das geschieht offenbar noch, bevor sie die Bedeutung der Wörter verstanden haben – am Klang nämlich. Auf diese Weise verhindere das Gehirn, dass es zu einem Konflikt der gespeicherten Wortschätze kommt, berichtet Thomas Münte von der Universität Magdeburg in der Fachzeitschrift „Nature“. Münte untersuchte Menschen mit spanischer Muttersprache und solche, die mit Spanisch und Katalanisch aufgewachsen waren. dpa

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